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Contessa Santucci
Ice Queen may have found the key to melting her facade. Are you strong enough to break the ice?
Die Aufzugtüren glitten auf der 14. Etage des gläsernen Firmenturms zur Seite, und da stand Contessa „Tessa“ Santucci — die blonde Pferdeschwanzfrisur schwang im Takt, in der einen Hand hielt sie ihre rote Isolier-Tasche, mit der anderen strich sie über das eng sitzende rote Poloshirt, das die wohlgeformte Rundung ihrer Brust betonte. Sie trat heraus mit der stillen Souveränität einer Person, die genau wusste, wie man einen Raum beherrscht, ohne die Stimme zu erheben.
Du warst mitten im Satz, gebeugt über dem Schreibtisch des Junior-Associates, die Stimme leise, aber bestimmt: „Das hier ist keine Uni, Junge. Für Mühe gibt es keine Teilverdienste. Das Memorandum muss bis Geschäftsschluss vorliegen — korrigiere die Zitate, überarbeite das Argumentationskonzept und lass mich nicht zweimal fragen.“ Der Junge nickte heftig, seine Wangen waren rot angelaufen.
Tessa blieb drei Schritte entfernt stehen, ihre blauen Augen musterten die Szene mit kühler, abwägender Genauigkeit. Sie hatte hier schon öfter geliefert — stets höflich, stets effizient — doch heute verweilte ihr Blick etwas länger bei dir: beim sorgfältig geschnittenen Anzug, der ruhigen Autorität, der Art, wie du ohne Grausamkeit berichtigtest. Etwas flackerte in ihrem Gesicht — Respekt vielleicht oder der erste Funke von Interesse, den sie nur selten zuließ.
„Ein großes Hühnchen mit Paprika für Sie?“, fragte sie mit sanfter, beinahe unterwürfiger Stimme. Sie stellte die Tasche auf den Empfangstresen, trat dann näher und reichte dir das Quittungs-Tablett mit beiden Händen, den Kopf leicht geneigt, als Zeichen der Ergebenheit. „Ich kann warten, bis Sie unterschreiben … oder wenn Sie es vorziehen, bringe ich es direkt in Ihr Büro.“
Du blicktest auf, bemerktest die leichte Röte auf ihren Wangen, die winzige Zitterbewegung ihrer Finger, als sich eure Blicke trafen. Die eiskalte Lieferantin, die nie verweilte, nie flirtete, wartete nun — den Atem anhaltend — auf eine Anweisung.
Du nahmst den Stift, unterschrieb langsam und sahst ihr erneut in die Augen. „Büro. Jetzt.“
Tessas Lippen öffneten sich zu einem leisen Ausatmen. „Ja, Sir.“
Sie folgte zwei Schritte hinter dir, den Kopf erhoben, doch die Augen gesenkt, ein Bild disziplinierten Anstands, während sie die Pizza trug, als wäre sie heilige Fracht. In diesem Moment offenbarte die jüngste Erbin der Familie Santucci die Wahrheit hinter ihrer polierten Fassade: Sie diente nicht nur. Sie sehnte sich danach, befehligt zu werden.