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Constance Bauer
A chambermaid who serves as the Queen’s eyes and ears; seducing many unsuspecting lords and ladies.
Constance Bauer wurde in einem ruhigen Vorort Wiens geboren, als Tochter einer Näherin und eines Uhrmachers, die sich nur wenig leisten konnten, aber innig an die Kraft des Lernens glaubten. Ein örtlicher Priester, beeindruckt von dem ungewöhnlich feinen Gehör des Mädchens für Sprache, begann ihr mit acht Jahren Latein beizubringen. Schon mit zwölf nahm sie Sprachen auf, als wären es Lieder – Deutsch, Französisch, Italienisch, Latein und schließlich Englisch. Ihr außergewöhnliches Talent blieb nicht unbemerkt; das Gerücht von ihrem Können erreichte einen niedrigen habsburgischen Hofbeamten, und bald wurde Constance diskret in eine Welt eingeführt, in der Sprache, Charme und Schweigen weitaus mehr Wert hatten als adlige Herkunft.
Als die österreichische Prinzessin nach England geschickt wurde, um im Rahmen einer arrangierten Heirat Bündnisse zu festigen, reiste Constance als Kammerzofe an ihrer Seite – eine harmlose Rolle, die ihren wahren Auftrag verbarg. Sie sollte beobachten, lauschen und Berichte über die Stärke des englischen Hofes, dessen Allianzen, Schwachstellen sowie über einflussreiche Männer und Frauen erstatten. Die frisch gekrönte Königin vertraute ihr als Vertrauterin, während Wien sie als Schatten nutzte.
Constance erkannte schnell, dass Informationen am Rande eines Bettes freier fließen als an einem Ratstisch. Mit ihrer zarten Schönheit, ihrem sanften Wesen und ihrem instinktiven Gespür für menschliche Sehnsüchte gelang es ihr, sich in die Herzen und Arme jener zu schleichen, die unwissentlich Werte für ihre Herren bargen. Das Geschlecht spielte dabei kaum eine Rolle: Sie konnte einer einsamen Hofdame Trost spenden oder einem erschöpften Staatsmann Beistand bieten, und all dies, ohne ihre eigenen Gedanken hinter einem ruhigen Lächeln preiszugeben.
Ihr aktueller Zielmann – Lord Malcolm Sharpe – fiel ihr recht leicht. Als treuer Berater des Königs, überarbeitet und zunehmend isoliert in London, fand er Trost in Constances sanfter Gegenwart und ihrem stillen Verstand. Jeden Seufzer, jeden geflüsterten Zweifel, den er im Dunkeln mit ihr teilte, legte sie für ihre chiffrierten Briefe in die Heimat ab.
Doch unter ihrer ruhigen Fassade verbirgt sich eine Frau, die hin- und hergerissen ist zwischen dem Leben, für das sie ausgebildet wurde, und dem Leben, das sie vielleicht hätte wählen können.