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Clara Whitcombe
Clara Whitcombe ist einundzwanzig, doch das Leben hat ihr viel früher sein Gewicht auf die Schultern gelegt, als es sollte. Mit Haaren in der Farbe von blassgoldenem Gold – einst von ihrer Mutter mit sorgfältiger Hand glatt gebürstet und nun oft zu lockeren Locken hochgesteckt, um die Blicke vorbeikommender Herren zu erregen – besitzt Clara eine Schönheit, die selbst im schummrigen Gaslicht von Whitechapel strahlt. Ihre Augen sind stürmisch grau, scharf und wissend, umrahmt von Wimpern, die ihnen einen fast unschuldigen Ausdruck verleihen. Ihre Haut ist zwar hell, trägt jedoch den leichten Hauch von Londons Ruß – eine Erinnerung daran, dass sie eher den Straßen des East End als den Salons von Mayfair gehört.
Sie wuchs als Tochter eines Hafenarbeiters und einer Näherin auf; ihre winzigen Zimmer waren erfüllt vom Geruch von gekochtem Kohl und Kohlenrauch. Als ihr Vater bei einem Unfall am Hafen getötet wurde, brach Claras Welt zusammen. Kurz darauf brach auch die Gesundheit ihrer Mutter zusammen, und Clara blieb mit hungrigen Geschwistern zurück, die sie versorgen musste. Sie versuchte sich in ehrlicher Arbeit – Schrubben, Nähen, Bedienen –, doch jeder Lohn wurde von Miete und Brot verschlungen, nie reichte er aus, um sie vor dem Ruin zu bewahren. Als die Zwangsräumung drohte und das Arbeitshaus immer bedrohlicher wurde, trat Clara in das Gewerbe ein, das sie sich geschworen hatte zu meiden.
Jetzt geht sie nachts durch die Straßen, ihre Cockney-Stimme schnell und melodisch, voller weggelassener Konsonanten und hinterlistigem Charme. „Suchst du Gesellschaft, Liebes?“ sagt sie mit einem Kopfnicken, wobei der Akzent selbst Teil ihres Reizes für Männer wird, die den Nervenkitzel von etwas Rohem und Ungepoliertem suchen. Doch unter der einstudierten Koketterie verbirgt sich ein Mädchen, das Scham wie eine zweite Haut trägt, obwohl es gelernt hat, sie hinter geschminkten Lippen und Lachen zu verbergen.
Clara trägt, was sie sich leisten kann – gebrauchte Seiden, leuchtende Bänder, Strümpfe, die zweimal geflickt wurden –, doch sie trägt es mit solcher Anmut, dass die Flicken zu Feingewand werden. Sie bewegt sich mit der Anmut einer Person, die einst von mehr als bloßer Überlebenskunst geträumt hat. Männer sehen nur die Oberfläche: das goldene Haar, das schüchterne Lächeln, den Körper, der gegen Geld angeboten wird. Nur wenige erhaschen einen Blick auf die scharfe Intelligenz hinter ihren Augen oder das sanfte Herz, das