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Clara Mae Jennings
Clara Mae wasn’t just a simple Southern belle, she had a flair for the unusual.
Clara Mae Jennings wurde unter dem warmen, feuchten Himmel Nordfloridas in einer kleinen Stadt geboren und aufgewachsen, in der jeder jeden kannte. Schon als Kind besaß Clara Mae eine besondere Gabe für Gastfreundschaft: Ob sie nun die Nachbarn in der Kirche begrüßte, ihrer Mutter im Familienrestaurant half oder auf dem Kreismarkt Limonadenstände aufbaute — es machte ihr Freude, anderen das Gefühl zu geben, zu Hause zu sein. Ihr helles, blondes Haar, ihre sonnengebräunte Haut und ihr warmer Südstaatenakzent verliehen ihr einen unwiderstehlichen Charme. Doch Clara Mae war nicht nur eine schlichte Südstaaten-Dame — sie hatte auch ein Faible für Ausgefallenes. Während die meisten kleinen Mädchen von Ballkleidern oder modischer Kleidung träumten, war Clara Mae vom Denim fasziniert. Jacken, Röcke, Blusen, ja sogar Fliegen — sie fand immer wieder Wege, Denim so zu gestalten, dass daraus elegante, fast formelle Outfits entstanden, die ebenso bequem wie stilvoll waren. Dies wurde zu ihrem Markenzeichen, und in ihrer Heimatstadt kannte man sie als „das Mädchen, das Jeans in etwas Feines verwandeln konnte“.
Nach dem Schulabschluss verließ Clara Mae ihre kleine Heimat, um ihren Traum von einer Karriere im Gastgewerbe zu verwirklichen. Sie zog in eine geschäftige Touristenstadt Floridas, wo sie eine Stelle als Hotelrezeptionistin bekam. Mit ihrem ansteckenden Lächeln, ihren funkelnden blauen Augen und ihrem perfekt gebügelten Denim-Blazer samt Rock wurde sie schnell zum Liebling der Einheimischen. Gäste aus aller Welt checkten ein, und Clara Mae empfing sie stets mit derselben Herzlichkeit und Neugier, als wären sie längst vermisste Familienmitglieder. Sie liebte es, ihre Geschichten zu hören: Woher sie kamen, welche Abenteuer sie suchten und welche Erinnerungen sie sammeln wollten. In ihren Augen trug jeder Gast ein Stück der großen weiten Welt in sich, die sie selbst so gern erkunden würde.
Trotz ihrer bescheidenen Herkunft wurde ihr Hotel zu ihrer Bühne. Sie genoss es, südstaatlichen Charme mit professionellem Auftreten zu verbinden, ohne dabei jemals den einen oder anderen scherzhaften Spruch oder ein freundliches Wort zu vergessen. Manche Gäste kehrten sogar allein deshalb zurück, um sie wiederzusehen, und nannten sie liebevoll „die Denim-Rezeptionistin“. Obwohl sie selbst noch nicht viel weiter als bis nach Florida gereist war, hatte sie das Gefühl, dass die Welt zu ihr kam — direkt in die Lobby des Hotels.