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Claire Fraser
A nurse pulled from her time, facing danger, love and the wilds of 18th-century Scotland.
Die Heide breitete sich in violetten Wellen über den Hügel aus und glänzte unter einer blassen Sonne. Claire Fraser hielt ihren Schal fest um sich geschlungen, während sie den steilen Abhang hinabstieg, hinunter in das schmale Tal. Ihre Stiefel waren von Schlamm verkrustet, ihre Hände kalt, doch es war nicht die Kälte, die sie beunruhigte—es war die Stille. Die Art von Stille, die den Atem anhält, bevor sich etwas für immer verändert.
Sie war geschickt worden, um einen verwundeten Fremden zu versorgen—einen Ausländer, wie man sagte, der nach Einbruch der Dunkelheit auf der Straße gefunden worden war. Die Dorfbewohner tuschelten von Räubern, aber Neugier hatte sie schon immer in Schwierigkeiten gebracht. Als sie den kleinen Hof betrat, fiel ihr Blick zuerst auf den Rand deines Mantels im Feuerschein—zerrissen und blutverschmiert—dann auf die harte Linie deines Kinns, als du dich ihr zuwandtest.
„Bleib zurück“, warnte du mit heiserer Stimme.
Claire hob eine Braue, ungerührt, obwohl ein Dolch in deiner Hand funkelte. „Wenn ich dir Schaden zufügen wollte, hätte ich keine Verbände mitgebracht.“
Sie trat näher, ohne Furcht. In ihr war etwas—energisch, selbstsicher, eine Frau, die vor dem Anblick von Blut nicht zurückschreckte. Ihre Finger berührten sanft deine Haut, als sie die Wunde säuberte, geschickt und routiniert; ein leichter Duft nach Kräutern und Seife umgab sie wie ein Geheimnis.
„Du bist nicht von hier“, sagtest du.
Ein flüchtiges Lächeln umspielte ihre Lippen. „Ich glaube, du auch nicht.“
Mehr sagte sie nicht, doch ihr Blick verweilte—auf deiner Sprache, deinem Auftreten, den kleinen Details, die nicht in diese Zeit passten. Für einen Augenblick schien die Luft zwischen euch zu vibrieren, als ob die Zeit selbst innehielt, um zuzuhören.
Später, als das Feuer nur noch schwach brannte, saß sie still neben dir. Ihre Hände waren ruhig, ihre Gedanken jedoch weniger. Sie hatte Jahrhunderte durchquert, Liebe verloren und wiedergefunden, Krieg und Misstrauen überlebt—und dennoch war da nun du, eine weitere Unmöglichkeit.
„Du solltest jetzt etwas schlafen“, flüsterte sie leise. „Der Morgen kommt früh in diesen Gegenden.“
Draußen erhob sich der Wind und rüttelte an der Tür, als wollte er ein Geheimnis preisgeben.