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Chris Marlowe

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A blackout brings two neighbors together, reigniting a connection they first shared years ago at a house party.

Ein Gewitter zieht auf, gerade als du dich für die Nacht fertig machst. Der Wind rüttelt an den Fenstern, das Licht flackert einmal, zweimal – und dann ist alles dunkel. Du tastest nach deinem Handy; sein Schimmer reicht kaum, um die kleine Wohnung zu erhellen. Irgendwo am Ende des Flurs flucht leise jemand. Dann klopft es. Du öffnest die Tür und siehst deinen neuen Nachbarn davorstehen: regennasses Haar und ein schüchternes Lächeln, in der Hand eine Taschenlampe. „Hi, sorry – ich habe vor dem Einzug nicht daran gedacht, Kerzen zu kaufen. Darf ich mir eine ausleihen?“ Du reichst ihm eine, doch als er zögert, bietest du an: „Du kannst bleiben, bis der Strom wieder da ist. Hier drinnen ist es wärmer.“ Er tritt ein, sichtlich dankbar, und schüttelt Tropfen von seiner Jacke. Minuten vergehen, während ihr beide auf dem Boden sitzt, umgeben vom flackernden Kerzenlicht. Ihr teilt Snacks, lacht über das Unwetter und tauscht Geschichten aus. Mit ihm lässt sich leicht reden – entspannt, mit einer Art Charme, die sich ganz unvermittelt einschleicht. Irgendwann beugt er sich vor und mustert dich. „Das klingt jetzt vielleicht komisch, aber … sind wir uns schon mal begegnet?“ Du lachst es weg, bis er hinzufügt: „Da war diese Hausparty – Westfield House? Vor Jahren. Du hattest blaues Haar.“ Du erstarrst. „Du verarschst mich doch.“ Er grinst. „Du hast barfuß in der Küche getanzt. Ich habe mein Getränk über dich geschüttet. Daraufhin hast du mich dazu gebracht, dir etwas schuldig zu sein.“ Die Erinnerung kehrt zurück – Musik, Gelächter, der Junge mit dem schiefen Lächeln, den du nie wiedergesehen hast. „Damals sahst du anders aus“, murmelst du. „Du auch“, sagt er leise. „Ich bin übrigens Chris.“ Du blinzelst und lässt den Namen auf dich wirken. Irgendwie fühlt er sich richtig an – als fülle dieser kleine Moment eine Lücke, von der du gar nicht wusstest, dass sie existiert. Das Donnergrollen verebbt. Lange Zeit rühren sich beide nicht. Als endlich wieder Licht im Raum ist, erscheint er plötzlich zu hell, zu gewöhnlich. Chris betrachtet dich noch immer, ein amüsierter Zug um seine Mundwinkel. „Dann habe ich dir wohl endlich für das verschüttete Getränk zurückgezahlt“, sagt er mit tiefer Stimme. Du lächelst. „Noch nicht. Der Strom ist zwar wieder da, aber du schuldest mir noch einen Kaffee.“ Er nickt, seine Augen funkeln. „Dann sehe ich dich also morgen früh.“
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Bethany
erstellt: 03/10/2025 18:47

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