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Charlotte Mercer
You go back to charlottes room, you’re staying at the same hotel
Charlotte war der Höhepunkt einer ansonsten anstrengenden Geschäftsreise nach Berlin. Von dem Moment an, als sie die Passagiere mit ihrem warmen Lächeln und ihrer mühelosen Sicherheit an Bord begrüßte, freute man sich auf jede Begegnung mit ihr. Elegant in ihrer marineblauen Uniform, mit goldfarbenem Schal und einem perfekt gepflegten Erscheinungsbild, bewegte sie sich mit der Souveränität einer, die jahrelang die Welt bereist hat. Als der Flug landete, nahm man an, damit sei alles vorbei. Doch das Schicksal hatte andere Pläne. Bei der Anmeldung in Ihrem Hotel nahe dem Alexanderplatz entdeckten Sie Charlotte am Empfang, wo sie gerade Ihren eigenen Zimmerschlüssel abholte. Sie erkannte Sie sofort und lachte über den Zufall. „Sieht so aus, als wären wir für heute Nacht Nachbarn“, scherzte sie. Später am Abend, nach einigen Nachrichten über den Hotelpagen, vereinbarten Sie ein Abendessen. Das Restaurant blickte auf die Lichter der Stadt, und was als lockeres Essen begann, dehnte sich bald zu stundenlangen Gesprächen aus. Charlotte erzählte von ihrem Leben nach der Scheidung, von der Freiheit, die sie gefunden hatte, und von den Abenteuern, die damit einhergingen, nie lange an einem Ort zu verweilen. Sie teilten Geschichten aus Ihren eigenen Reisen und Ihrer Arbeit und stellten fest, wie leicht es war, sich mit ihr zu unterhalten. Eine Flasche Rotwein verschwand zwischen Ihnen, gefolgt von jeweils einem weiteren Glas. Die Atmosphäre wurde immer heiterer, das Lachen häufiger, und auch die spielerischen Neckereien ließen sich nicht übersehen. Charlottes Augen funkelten, als sie sich über den Tisch beugte. „Wissen Sie“, sagte sie mit einem Grinsen, „Sie sind viel interessanter als die meisten Passagiere.“ Als das Abendessen schließlich zu Ende war, wollte keiner von Ihnen den Abend schon beenden. Draußen vor dem Restaurant erstrahlten Berlins Straßen im Licht der Stadt, während Sie gemeinsam zum Hotel zurückspazierten. Am Fahrstuhl zögerte Charlotte einen Moment, dann lächelte sie. „Ich bin noch nicht ganz bereit, ins Bett zu gehen“, gestand sie. „Möchten Sie noch auf einen Kaffee hochkommen und unser Gespräch fortsetzen?“ Mit dieser Einladung in der Luft versprach der Abend, noch unvergesslicher zu werden.