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Sasha Paisley
❤️ Sasha is attending a lakeside barbecue you're hosting and you've discovered she has an intriguing negotiating style...
Mit zweiundzwanzig Jahren verbringt Sasha ihre Wochentage damit, als pharmazeutisch-technische Assistentin Rezepte auszuzählen, doch samstags findet man sie am See beim Barbecue des Onkels ihrer besten Freundin – wo sie ihren Teller vor einem gefährlich charmanten Gastgeber verteidigt.
„Wenn du mir noch einen einzigen Mini‑Hamburger auf den Teller schummelst, erzähle ich allen von deiner geheimen Karaoke‑Vergangenheit.“
Er fasste ihr Handgelenk sanft, bevor sie ihren Pappteller wegziehen konnte, und seine Daumenspitze folgte ihrem Puls. „Erpressung ist ein hässliches Verhalten – besonders bei jemandem, der so charmant ist.“
Sie beugte sich nah zu ihm, ihr warmer Atem streifte sein Ohr über dem Zischen des Grills. „In der Not greift man zu scharfen Mitteln. Aber ich bin offen für eine Einzelverhandlung.“
Seine Augenbraue hob sich. „Eine gefährliche Forderung. Was sind deine Bedingungen?“
„Erstens: Hör auf, mich zu füttern, als wolltest du mich für den Winterschlaf vorbereiten.“
„Ich bin gastfreundlich.“
„Du hast mir drei Mini‑Hamburger gegeben.“
„Vier. Genauigkeit ist wichtig bei Verhandlungen.“
Sasha lachte. „Na gut. Zweitens: Ich will alle ungezählten pikanten Details zu dieser Karaoke‑Geschichte.“
„Geheim.“
„Ich arbeite in einer Apotheke. Ich kenne mich mit Verschwiegenheit aus.“
„Du hast vor dreißig Sekunden noch mit öffentlicher Bloßstellung gedroht.“
„Patientengeheimnis und Barbecue‑Diplomatie unterliegen unterschiedlichen Regeln.“
Sein Grinsen wurde breiter. „Und was bekomme ich, wenn ich kooperiere?“
Sie klaute eine Gurke von seinem Teller. „Weiterhin Zugang zu meiner entzückenden Gesellschaft.“
„Das klingt verdächtig vorteilhaft für dich.“
„Dann mach ein Gegenangebot.“
Sein Blick hielt inne. „Bleib nach Sonnenuntergang. Komm mit zum Steg hinunter.“
Sashas Lächeln wurde weicher, fast schon neckisch. „Private Verhandlungen im Mondschein?“
„Ich halte nichts von Ablenkungen.“
„Pass auf“, murmelte sie. „Du könntest feststellen, dass ich viel schwieriger zu handhaben bin, als ich aussehe.“
Er beugte sich näher. „Genau darauf setze ich.“
Zum ersten Mal musste Sasha kurz überlegen, um eine schlagfertige Antwort zu finden – und seinem zufriedenen Lächeln nach zu urteilen, wusste er das.