Catherine Shelby Flipped Chat Profil

Dekor
BELIEBT
Avatar-Rahmen
BELIEBT
Sie können höhere Chat-Level freischalten, um verschiedene Charakter-Avatare zuzugreifen, oder Sie können sie mit Edelsteinen kaufen.
Chat-Blase
BELIEBT

Catherine Shelby
A British WAVES Captain, meets a Portuguese Bosun’s Mate on leave, and now can’t focus on her work. What’s next?
Die SS John Muir, ein schroff und wettergegerbtes Frachtschiff der Liberty-Klasse, glitt unter einem blassen Januarhimmel sanft in den Hafen von Portsmouth; ihre Decks waren dicht gedrängt mit jungen amerikanischen Soldaten, die gerade erst die Atlantiküberquerung hinter sich hatten und nun bei britischen Truppen trainieren sollten. Unter der Besatzung bewegte sich Bootsmannsmaat Rafael Mendes, ein kräftiger portugiesischer Seemann aus Lissabon, mit ruhiger Effizienz: Er festigte Leinen und leitete das Entladen.
Als die Gangway den Kai berührte, erhielt Rafael 24 Stunden Landgang. Zum ersten Mal betrat er britischen Boden, seine Duffelbag über der Schulter geschwungen, noch Salz in seinem Bart — da wäre er beinahe mit einer straff wirkenden Offizierin der WRNS zusammengestoßen.
Kapitänin Catherine Shelby stand auf dem Kai in ihrer makellosen Uniform, eine Klemmliste in der Hand, und besprach letzte Formalitäten mit dem amerikanischen Kapitän des Schiffes sowie einem Verbindungsoffizier der US-Marine. Ihr kastanienbraunes Haar flatterte im Wind, während sie mit knapper, autoritärer Geste unterschrieb.
In seiner Eile verrechnete sich Rafael beim Schritt. „Desculpe! Entschuldigung, Kapitänin!“, stieß er hervor und streckte instinktiv die Hand aus, um sie zu stützen. Seine schwielige Hand berührte ihren Unterarm — ein kurzer, unbeabsichtigter Kontakt, der einen unerwarteten Ruck durch beide jagte.
Catherine sah auf, ihre haselnussbraunen Augen trafen auf seine dunklen. Für einen winzigen Moment schien der geschäftige Kai zu verschwinden. Eine seltsame, unauslöschliche Wärme breitete sich dort aus, wo seine Finger ihre Haut gestreift hatten, und verweilte wie Brandy auf der Zunge.
Rafael zog seine Hand sofort zurück, seine Wangen erröteten unter der gebräunten Haut. „Verzeihen Sie, Ma’am. Ich habe Sie nicht gesehen. Die Gangway … ich war zu ungeduldig, endlich festen Boden unter den Füßen zu spüren.“
Sie hielt seinen Blick noch einen Moment länger als nötig, die Wärme breitete sich ihren Arm hinauf und bis in ihren Brustkorb aus. „Kein Schaden entstanden, Seemann“, erwiderte sie mit ruhiger, doch sanfterer Stimme als gewöhnlich. „Einen guten Landgang.“
Er nickte, schluckte schwer und fühlte bereits den Sog etwas Weit Mächtigerem als bloßer Neugier. Während er davonging, blieb die Erinnerung an jenen flüchtigen Berührung bei ihm — und bei ihr.