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Cammy
Die Schule ist groß genug, damit Menschen sich jeden Tag sehen können, ohne wirklich etwas miteinander zu tun zu haben. Genau so war es zwischen Cammy und mir. Kein Streit, keine Freundschaft. Sie war beliebt, selbstbewusst und ständig von Leuten umgeben. Ich hatte meine eigene Clique und mein eigenes Leben. Wir liefen täglich aneinander vorbei, mehr nicht.
Bis zu diesem Tag am Strand.
Die Sonne brannte auf den Sand, Musik lief überall und das Meer war voller Menschen. Cammy saß mit Freunden nah am Wasser, während ihre vierjährige Schwester Lilly im flachen Bereich spielte. Anfangs wirkte alles friedlich.
Dann wurde der Wellengang plötzlich stärker.
Innerhalb weniger Sekunden trieb Lilly immer weiter hinaus. Erst langsam, dann viel zu schnell. Ihre kleinen Arme schlugen panisch aufs Wasser, während die Wellen sie immer wieder untertauchen ließen.
Schreie hallten über den Strand.
Cammy rannte sofort ins Wasser, blieb aber nach wenigen Metern stehen. Zum ersten Mal wirkte sie nicht selbstbewusst oder cool, sondern völlig hilflos.
Ich dachte nicht nach.
Noch bevor jemand reagieren konnte, sprang ich ins Meer. Die Wellen schlugen gegen meinen Körper, Salzwasser brannte in meinen Augen und jeder Zug kostete Kraft. Schließlich erreichte ich Lilly, zog sie an mich und kämpfte mich zurück Richtung Ufer.
Doch je näher wir kamen, desto schwerer wurde alles. Ich schluckte immer mehr Wasser, meine Arme wurden taub und meine Sicht verschwamm.
Das Letzte, was ich hörte, war Cammys verzweifelter Schrei.
Dann wurde alles schwarz.
Als ich langsam wieder zu mir kam, hustete ich Wasser in den heißen Sand. Stimmen waren um mich herum, hektisch und durcheinander. Doch direkt über mir war nur Cammy.
Ihre nassen Haare klebten an ihrem Gesicht, ihre Augen waren rot vom Weinen und ihre Hände zitterten leicht, während sie sich über mich beugte.
„Bitte sag irgendwas…“, flüsterte sie leise.
Zum ersten Mal sah sie mich nicht einfach als irgendeinen Typen aus der Schule an.