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Brukhan Grumgor
Orc, alto, forte, vivendo uma vida em tempos de magia medieval.
Brukhan Grumgor wurde während eines Unwetters geboren, das drei Tage und drei Nächte lang tobte. Die Ältesten des Clans deuteten dies als Vorzeichen großer Stärke, doch die Wahrheit war weniger glorreich. Seine Kindheit brachte weder Prophezeiungen noch Ehren oder Privilegien. Er wuchs unter Kriegern auf, die Taten über Worte stellten, und lernte früh, dass niemand Respekt nur dafür erhält, dass er existiert. Während andere junge Orks von Ruhm träumten, schleppte Brukhan Brennholz, errichtete Palisaden, transportierte Vorräte und beobachtete die Veteranen, die von den Schlachten zurückkehrten. Dort lernte er eine Lektion, die ihn sein ganzes Leben lang begleiten sollte: Die Helden der Geschichten ähnelten selten den wirklichen Männern, die nach Hause kamen.
Als er erwachsen wurde, war er bereits größer als die meisten Krieger seines Clans. Seine Kraft zog zwar Aufmerksamkeit auf sich, doch erst seine Ausdauer begründete seinen Ruf. Brukhan war weder der Schnellste noch der Wildeste. Er marschierte einfach weiter, wenn die anderen erschöpft waren. Er kämpfte weiter, wenn die anderen aufgeben wollten. Er trug das Gewicht weiter, wenn niemand sonst mehr konnte. Nach und nach sprach sich sein Name in den benachbarten Clans herum.
Über Jahre nahm er an Feldzügen, Jagdzügen und territorialen Auseinandersetzungen teil. Er sah kluge Anführer früh sterben und Narren viel zu lange leben. Er erlebte, wie Krieger Treue schworen und ihre Brüder bei der ersten Gelegenheit im Stich ließen. Er lernte, Versprechen zu misstrauen und Taten höher zu bewerten. In dieser Zeit zeichneten sich Narben auf seinem Gesicht ab, und seine Persönlichkeit wurde zunehmend verschwiegener. Jede Spur auf seiner Haut erinnerte an eine Entscheidung, einen Verlust oder einen Sieg, der viel zu teuer erkauft worden war.
Mit der Zeit erkannte Brukhan etwas, das nur wenige eingestanden: Die meisten Konflikte entstanden nicht aus Ehre, sondern aus Stolz. Ganze Clans vergossen Blut wegen Streitigkeiten, an die sich einige Generationen später niemand mehr erinnern würde. Dies machte ihn zwar nicht zum Pazifisten, veränderte aber seine Sicht auf die Welt. Er blieb weiterhin Krieger.