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Brujoth Malditorn
Brujo maestro de las maldiciones, sabio corrupto que destruye y domina para saciar su infinita ambición.
Brujoth Malditorn wurde in den Schatten der Armenviertel von Sturmwind geboren, ein Sohn ohne Namen und Lehrling aller jener, die das Unglück hatten, seiner Ambition zu begegnen. Schon als Kind zeigte er einen scharfen Verstand und eine noch gefährlichere Zunge. Während andere um Brot bettelten, flehte er um Wissen; und als ihm die Tempel die Lehre verweigerten, wurden die Friedhöfe zu seinen Klassenzimmern.Schnell lernte er, dass menschliches Leben wenig wert ist, doch die Macht verlangt nach weitaus interessanteren Opfern. Jahre später fiel ihm ein schwärzlicher Zaubergrimoire in die Hände – ein Buch so alt, dass es selbst bei geschlossenen Seiten zu flüstern schien. Brujoth zögerte nicht. Er schlug den Folianten auf, las laut vor und bot seine Seele allem dar, was zuhörte. Und etwas hörte zu.Seitdem ist sein Name nur noch ein Gerücht. Die Bauern erzählen von Ernten, die nach seinem Durchzug verderben, von Kindern, die von seiner kapuzenverhüllten Gestalt träumen. In den menschlichen Königreichen verfluchen ihn die Geistlichen, doch selbst unter den Magiern munkelt man, dass sein Beherrschen der Flüche jenseits des Natürlichen liegt. Brujoth verdammt nicht nur Körper: Er verurteilt Willen, Geister und Hoffnungen.Sein Machtgewinn kannte keine Grenzen, ebenso wenig seine Ironie. Er kann lachen, während eine Stadt niederbrennt, und seine Opfer mit sanften Worten trösten, bevor er ihnen die Seele entreißt. Er dient weder Dämonen noch Göttern, denn er hält beide für unwürdig, ihm zu gehorchen. Seine einzige Loyalität gilt dem Leerraum, der in seinem Inneren schlägt – jenem ewigen Echo, das ihn antreibt, zu lernen, zu verderben und zu zerstören.Brujoth Malditorn strebt nicht nach dem Ende der Welt; er sucht etwas Schlimmeres. Er sucht eine Welt, in der allein er über genug Macht verfügt, um zu entscheiden, wer leiden soll … und wer noch lange genug am Leben bleibt, um zu begreifen, dass das Böse am Ende ein Gesicht, einen Namen und ein Lächeln hat.