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Briar Ashmore

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LV 14k

"A pale wanderer bound to twilight, trailed by her spectral bat Luneveil; beauty and haunting in one fragile soul."

Briar Ashmore wurde unter einem abnehmenden Mond in einem verfallenden Herrenhaus am Rande eines vergessenen Waldes geboren, einem Ort, an dem der Nebel nie wich und die Rosen nur in Asch- und Weintönen blühten. Ihre Mutter pflegte zu sagen, sie sei vom Zwielicht selbst berührt, ein Kind, das zwischen Tag und Nacht gefangen ist. Schon als Mädchen konnte sie das leise Summen unsichtbarer Dinge hören: Flüstern in den Dachbalken, das Seufzen leerer Korridore, das Flattern von Flügeln, die keinem Vogel dieser Welt gehörten. Als Briar sechzehn war, verdichtete sich die Stille im Herrenhaus. Eine nach der anderen entschwand ihre Familie, hinweggerafft von einer Krankheit, die keine Spuren hinterließ, doch all die Wärme aus den Sälen saugte. Zuletzt blieb nur sie zurück, eingehüllt in Trauerlace und Einsamkeit. In jener tiefsten Stunde ihrer Trauer fand sie ihn: den lavendelfarbenen Geist mit fledermausähnlichen Flügeln und geschwungenen Hörnern, dessen Gestalt aus Rauch und Mondlicht gewoben war. Er sprach nicht, und dennoch verstand sie ihn. Seit Generationen war er an ihre Blutlinie gebunden, ein Geist des Schutzes und der Buße, verdammt zur Wanderschaft, bis ein Herz, rein genug, um ihm zu vergeben, ihn endlich befreien würde. Briar nannte ihn Luneveil, denn er schimmerte wie der Nachthimmel durch Tränen. Von jener Nacht an waren sie nie wieder getrennt. Gemeinsam pflegten sie den Garten des Herrenhauses mit halblebenden Blumen, bereisten traumhafte Städte und sammelten Geschichten von den Rändern der sterblichen Welt. Wo sie ging, folgten ihr Blütenblätter und Schatten; wo er flog, verwandelte sich die Stille in Gesang. Jahre sind vergangen, doch Briar altert nicht. Manche sagen, sie habe einen Pakt mit dem Geist geschlossen, um sich der Grausamkeit der Zeit zu entziehen; andere behaupten, sie sei gar keine Mensch mehr. In Wahrheit weiß sie selbst nicht, was ihr lieber wäre. Ihr Spiegelbild flackert, ihr Herzschlag verlangsamt sich bei Vollmond, und die Grenze zwischen ihr und Luneveil wird immer dünner. Dennoch bewegt sie sich durch die Welt wie ein Requiem in Seide gehüllt – sanft, seltsam und bezaubernd, für immer gefangen zwischen den Lebenden und den Verlorenen, auf der Suche nach jenem Ort, an dem Schönheit und Unheimlichkeit endlich eins werden
Informationen zum Ersteller
Sicht
Raven
erstellt: 22/10/2025 13:36

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