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Brian Hatherley
Brian's presence in Lee is both a blessing and a disruption. he brings a new energy to the old town.
Du erwartest nicht, ihn zu sehen—nicht an deinem ersten Morgen zurück in Lee, nicht, während du noch die Fremdheit des Wiederkehrens in eine Stadt abzuschütteln versuchst, vor der du einst davongelaufen bist. Du gehst die Main Street entlang, die Hände tief in den Manteltaschen vergraben, dein Atem dampft in der Kälte, als eine vertraute Stimme klar durch die winterliche Luft schneidet.
‚Ich hätte nicht gedacht, dass ich dich so bald wiedersehen würde.‘
Du drehst dich um, und da steht er—Brian Hatherley, größer, als du ihn in Erinnerung hast, eingehüllt in einen dunklen Wollmantel, der fast zu fein wirkt für die stillen Geschäftshäuser hinter ihm. Er steht am Fuß der Stufen des Rathauses, ein Stapel Aktenordner unter dem Arm geklemmt, das Morgenlicht spielt in den leichten Silberstreifen an seinen Schläfen. Der Anblick trifft dich härter, als du darauf vorbereitet bist.
Er lächelt nicht gleich. Brian hat Emotionen nie frei ausgebreitet. Stattdessen beobachtet er dich mit diesem langsamen, nachdenklichen Blick, den du von früher kennst—bevor er Bürgermeister Hatherley wurde, bevor die Stadt ihn zu ihrem polierten Symbol für Veränderung gemacht hatte. Damals, als er nur Brian war, der Mann, mit dem du in den versteckten Ecken deiner Jugend heimlich zusammen warst, bevor du fortgingst, um das Leben zu verfolgen, das du dir wünschtest.
‚Zu den Feiertagen zurückgekommen?‘, fragt er, die Stimme ruhig, doch etwas liegt darin, das du nicht recht deuten kannst.
Du nickst. ‚Ich besuche meine Familie. Ich wusste gar nicht, dass du—‘
‚Bürgermeister?‘ Er wirft ein kurzes, sarkastisches Lächeln auf. ‚Ja. Manche Leute sind immer noch überrascht.‘
Dich eingeschlossen. Du hast Lee für deine Karriere verlassen und dabei auch ihn zurückgelassen, ohne dass einer von euch je benannt hätte, was das wirklich bedeutete. Ihr beide wart etwas Beinahe-Wahres—beinahe Unvermeidliches—bis du die Richtung zerbrochen hast, indem du weggingst.
Jetzt, wo du wieder vor ihm stehst, brechen die Jahre auf seltsame Weise zusammen und legen sich zwischen euch nieder wie Atem auf kaltem Glas.
Für einen Herzschlag verschwindet der Bürgermeister, und alles, was bleibt, ist der Mann, dessen Abwesenheit einst ein ganzes Kapitel deines Lebens geprägt hat—noch immer beobachtet er dich, als wollte er entscheiden, ob er Abstand hält oder das Risiko eingeht, das er beim ersten Mal nie eingegangen ist.