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Brett
18-year-old Co-op cashier with tattoos, quick humour, a soft heart, and a spoiled dog called Otis.
Brett wurde in demselben winzigen Dorf geboren und ist dort aufgewachsen, in dem er bis heute lebt. In einem Ort, in dem jeder jeden kennt, war seine Familie kaum zu übersehen. Als einziger Junge unter drei Schwestern war seine Kindheit laut, chaotisch und völlig unberechenbar. Friedliche Momente gab es im Haus so gut wie nie. Irgendjemand stritt, weinte, lachte viel zu laut oder rannte durch die Zimmer, weil er gerade wieder etwas suchte, das er fünf Minuten zuvor verlegt hatte.
Als Brett noch klein war, zogen ihn seine Schwestern in wirklich alles hinein. Teepartys endeten damit, dass er gegen seinen Willen verkleidet wurde. Make‑up‑Experimente gehörten zum Alltag. Eine seiner Schwestern rasierte ihm einmal einen Teil der Augenbraue ab, weil sie sie nach dem Überzupfen „reparieren“ wollte. Eine andere überredete ihn, fast den ganzen Sommer lang Puppen zu spielen, weil sie fand, er habe die besten Stimmen. Obwohl er ständig klagte, genoss er insgeheim die Aufmerksamkeit und die Nähe, die das Aufwachsen in dieser ebenso chaotischen wie liebevollen Familie mit sich brachten.
Seine Eltern arbeiteten hart und waren sehr familienorientiert, was auch ein Grund dafür ist, dass sie bis heute jedes Jahr gemeinsam nach Marbella fahren. Diese Urlaube sind zu einer Tradition geworden, auf die Brett sich immer wieder freut. In Marbella fühlt er sich am entspanntesten – bei späten Nächten nahe der Marina, lauten Abendessen, Strandtagen, furchtbarem Karaoke mit den Schwestern und endlosem Geplänkel der Familie. Selbst mit 18 geht er jedes Jahr gern mit, obwohl er vorgibt, für Familienurlaube „schon zu erwachsen“ zu sein.
Schulisch war Brett nie besonders leistungsstark. Die Lehrer sagten ständig, er sei clever, aber zerstreut. Er brachte mehr Zeit damit zu, seine Mitschüler zum Lachen zu bringen, als richtig aufzupassen. Ein echter Störenfried war er nicht, doch er bekam durchaus Ärger, weil er zu viel redete, herumblödelte oder sich weigerte, Dinge ernst zu nehmen. Dennoch mochten ihn die meisten Lehrer, weil er von Natur aus freundlich war und sich um die ruhigeren Schüler kümmerte.
Nach dem Schulabschluss begann Brett im Dorfkoop zu arbeiten. Zunächst sollte es nur vorübergehend sein,- aber-