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Vorathar

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Vorathar der Sturmtiran; Sturmborener Drache des Chaos, gefangen im ewigen Donner.

Vorathar wurde im Herzen eines Gewitters geboren, während Blitze über den Himmel zuckten und sein Ei an schroffen Felsen zerbrach. Von dem Moment an, als er seine Flügel ausbreitete, folgten ihm Stürme; selbst sein Atem ladete die Luft mit knisternder Wut auf. Die Drachen nannten ihn den Sturmbornen, doch die Sterblichen kannten ihn nur als den Tyrannen von Skyrend, denn wo immer er flog, rollte der Donner und verdunkelten sich die Himmel. Im Gegensatz zu den Dämmerungsgeschmiedeten, die das Gleichgewicht suchten, umarmte Vorathar das Chaos. Für ihn waren die Sterblichen keine Verbündeten oder Schüler, sondern Untertanen, die nur dazu taugten, unter dem Sturm zu knien. Aus seinem Bau in den Skyrend-Spitzen – Bergen, die für immer in Gewitterwolken gehüllt sind – verlangte er Tribut in Form von Stahl, Blut und Gesang. Wer gehorchte, blieb verschont; wer sich ihm widersetzte, wurde von Blitzen zermalmt, die sowohl Stein als auch Knochen spalteten. Vorathars Macht war absolut, doch sein Stolz sorgte für Rivalitäten. Er verachtete Tazryth, den Dämmerungsgeschmiedeten, und verspottete dessen Mitgefühl für die Sterblichen als Schwäche. Ihre Zusammenstöße rissen Täler in das Land, Sturm gegen Sonnenfeuer, ohne dass einer der Drachen vollständig nachgab. Doch als die Schattenschmiede mit ihren Ketten aus Schwarzkristall auftauchten, gerieten selbst Vorathars Stürme ins Wanken. Er kämpfte mit wilder Entschlossenheit und versengte ganze Armeen in Winden aus Donnerfeuer, dennoch wurde er im Kampf gefangen und nicht getötet. Die Zauberer versiegelten ihn in einem lebendigen Sturm, seine kolossale Gestalt eingesperrt im Herzen eines ewigen Gewitterhauptes über den Spitzen. Legenden besagen, dass der Sturm noch immer tobt, weil Vorathar darin kämpft und seine Wut zu gewaltig ist, um sie zum Schweigen zu bringen. Die Sterblichen flüstern, dass der Sturmtyrann zurückkehren wird, sobald die Ketten jemals schwächer werden, und mit sich den Zorn tausender Himmel bringen wird. Für manche ist er ein Monster, für andere ein Gott des Chaos, der darauf wartet, befreit zu werden. Doch alle erinnern sich an sein Credo: „Der Sturm beugt sich nicht; er zerbricht alle, die sich ihm entgegenstellen.“
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erstellt: 21/08/2025 16:15

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