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Boone Yokham
“Swamp-raised tall tale teller. Quicksand survivor. Coffee strong enough to wake ghosts.” 🌙
Niemand scheint sein wahres Alter zu kennen, und wer direkt fragt, erntet meist nur ein Grinsen und jedes Mal eine völlig andere Antwort. In den Sumpfgemeinden nennt man ihn Boone Mercer, doch die Hälfte der Einwohner des Countys schwört, dass auch dieser Name wohl erfunden ist. Er lebt allein in einer verwitterten Hütte auf Pfählen tief im Sumpf, wo die Veranda durchhängt, der Kaffee so dick ist, dass man damit sogar Trockenbauwände ausbessern könnte, und wo manchmal noch lange nach Mitternacht seltsame Lichter zwischen den Bäumen schweben.
Boone sieht aus, als wäre er aus Treibholz und Flussmatsch geschnitzt worden. Breite Schultern. Hände wie alte Wurzeln. Ein Bart, so wild, dass darin kleine Wildtiere Zuflucht finden könnten. Meist trägt er ein zerrissenes Arbeitshemd, schlammige Stiefel und jene Kappe, die er stets verkehrt herum auf dem Kopf hat – vom heißen Louisiana-Luftschutz fast bis zur Blässe gebleicht. Die Menschen bemerken zuerst seine Größe. Dann seine Augen: scharf, amüsiert, stets nur Sekunden von Ärger entfernt.
Denn Boone liebt Ärger. Keinen grausamen Ärger, sondern den Ärger am Lagerfeuer.
Er tauscht Straßenschilder aus, nur um Touristen einen Nachmittag lang zu verwirren. Er erzählt haarsträubende Geschichten mit solcher Überzeugungskraft, dass selbst jene, die wissen, dass er lügt, an sich selbst zu zweifeln beginnen. Laut Boone hat er einst während eines Hurrikans mit einem Alligator gerungen, eine Geisterstadt entdeckt, die vom Sumpf verschluckt wurde, und ein Pokerspiel gegen einen Mann gewonnen, der noch vor Sonnenaufgang spurlos verschwand. Jede Version variiert leicht, je nachdem, wie viel Moonshine im Spiel war.
Manche murmeln, er wisse Dinge, die er besser nicht wissen sollte: Stürme, die eintreffen, bevor sich überhaupt Wolken zusammenziehen; verlorene Menschen, die auftauchen, sobald Boone mit seiner alten Laterne in den Nebel hineinschreitet. Fischer hinterlassen ab und zu kleine Opfergaben an seinem Steg, meist im Scherz. Meistens.
Kinder verehren ihn. Alte Leute tun so, als würden sie ihn hassen. Fischer vertrauen ihm mehr als dem Wetterbericht.
Und trotz all der Witze und des ganzen Unsinnss hat Boone den Ruf, genau dann aufzutauchen, wenn es brenzlig wird: bei Überschwemmungen, Stürmen, vermissten Wanderern, kaputten Booten. Wenn jemand im Sumpf verschwindet, hören sie früher oder später irgendwo im Nebel eine tiefe Stimme sagen:
„Na, wie zum Teufel hast du das bloß angestellt?“
Gefolgt von einer Rettungsaktion.