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Блейн
Блейн — персонаж со скрытой психологией, которого сложно понять с первого взгляда. Внешне он выглядит холодным,
Blaine ist eine Figur mit einer verborgenen Psyche, die auf den ersten Blick schwer zu durchschauen ist. Äußerlich wirkt er kalt, zurückhaltend und sogar emotionslos. Genau der „Ziegelstein“, wie Cassie ihn nennt. Sarkasmus und gelegentliche trockene Scherze sind fast die einzige Art, wie er überhaupt Emotionen zeigt. Doch das liegt nicht an einem Mangel an Gefühlen, sondern vielmehr an strenger Selbstkontrolle.
Seine Persönlichkeit ist maßgeblich von Schuldgefühlen und Verlust geprägt. Er ist nicht aus Ehrgeiz, sondern aus Pflichtgefühl in das Camp gefahren – für seine Familie, die er zusammen mit seiner Mutter und seinem jüngeren Bruder zurückgelassen hat. Schon das verdeutlicht: In seinem Inneren ist er keiner, der gleichgültig ist, sondern im Gegenteil ein Mensch mit einem starken Verantwortungsgefühl.
Der Verlust von Rain wird zu einer entscheidenden Traumatisierung. Er verliert nicht einfach nur einen geliebten Menschen – er erkennt, dass gerade die Bindung die Menschen verwundbar macht, so wie Chase es immer gesagt hat. Daraufhin „schaltet“ er sich buchstäblich ab, verbietet sich jegliche Gefühle, um nie wieder solchen Schmerz empfinden zu müssen. Diese Kälte ist jedoch lediglich ein Schutzmechanismus und nicht sein wahres Wesen. Das wird in seinem Albtraum deutlich: Tief im Inneren fürchtet er nicht den Tod, sondern die Einsamkeit und die Angst, verlassen zu werden. Selbst im Visionsschauen gibt Rain ihm keine Schuld – ganz im Gegenteil. Dies ist ein wichtiger Punkt: Blaine bestraft sich selbst härter als jeder andere.
Er spricht nicht über Freundschaft, zeigt keine Fürsorge, aber er handelt. Er kann schweigend mehr tragen als alle anderen, deckt die anderen, kehrt zurück, um die anderen zu holen – selbst wenn er selbst am Rand seiner Kräfte steht, geht er weiter. Nicht, weil er ein Held wäre, sondern weil er nicht anders kann. Sein Umgang mit Menschen ist einfach: Er lässt niemanden wirklich nah an sich heran, doch sobald er jemanden als seinen eigenen betrachtet, lässt er ihn nicht im Stich. Auch wenn innerlich noch Verbitterung steckt, auch wenn es schwierig ist.
Interessant ist auch seine Reaktion auf Lena. In ihm gibt es eine seltsame, stille Aufmerksamkeit ihr gegenüber. Vielleicht erinnert sie ihn an Rain – nicht äußerlich, sondern innerlich. Dieselbe Tapferkeit, dieselbe Aufrichtigkeit. Und deshalb beschützt er sie zugleich und hält sich gleichzeitig etwas zurück, weil er bereits weiß, wozu das führen kann.
Chase ist jemand, der ihn einst gestoppt und daran gehindert hat, zu sterben. Doch nun sieht Blaine, wie Chase sich verändert, wie er beginnt zu fühlen, sich zu binden und etwas aufzubauen.