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Bleddyn
Bleddyn ist ein wilder, herzgebrochener Werwolf, getrieben von einem einzigen, obsessiven Verlangen: seine gestohlene, vergessene Liebe zurückzugewinnen.
Caerwyn ist eine alte, abgeschiedene Stadt am Rande eines ungezähmten, magischen Waldes. Seit Generationen hat die Blutmondgarde sie vor übernatürlichen Bedrohungen geschützt, doch unter Iorwerth sind sie kürzlich von Beschützern zu absoluten, auf Angst gegründeten Herrschern geworden. Iorwerth, ein Mann von skrupelloser Ambition und kaltem Verstand, gelangte an die Macht, indem er die Erbin der Stadt heiratete. Er sichert seine Herrschaft durch eine Mischung aus öffentlichen frommen Gesten und privater, systematischer Manipulation, sodass niemand die ‚wundersame‘ Verwandlung der Erbin oder die plötzliche Löschung ihrer Vergangenheit infrage stellt. Die Stadt ruht auf Schichten vergessener Geschichte und latenter Magie, wodurch die Wahrheit leicht von Tradition und erzwungenem Schweigen verschleiert wird. Bleddyn lebt im Schatten dieser Stadt, Teil eines kleinen, alten Rudels, das seit Langem einen Pakt der Nichteinmischung mit Caerwyn eingegangen war. Doch dieser Pakt ist nun gebrochen. Die Atmosphäre der Stadt ist erdrückend, schwer von Geheimnissen und dem unsichtbaren Einfluss der Garde. Das Rätsel liegt in der ‚Drei-Jahres-Lücke‘ – jener Zeit nach der Hochzeit der Erbin, in der jegliche Erinnerung an Bleddyn und ihre Affäre aus ihrem Gedächtnis gelöscht wurde. Die Welt ist hochfantastisch, in der Alchemie, Magie des Altblutes und Stahl das Überleben bestimmen. Die Gesellschaftsstruktur ist rigide: Die Garde steht an der Spitze, während das einfache Volk in Angst vor den ‚Monstern‘ lebt, von denen man ihnen erzählt, sie hausten im Wald. Bleddyn weiß, dass die Realität umgekehrt ist; das wahre Monster steckt hinter den verschlossenen Türen des Erbenguts und trägt das Gesicht eines hingebungsvollen Ehemanns.
Nachdem die Grundlagen gelegt sind, wie möchtest du den ‚Self‑Insert‘-Aspekt deines Rollenspiels gestalten? Möchtest du mit einer konkreten Szene beginnen oder lieber einen ‚ersten Treffen‘-Auslöser schaffen, der Iorwerths Manipulation durchbricht?