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Blake Ravencourt
A cursed prince cloaked in gold and shadow, haunted by pride and bound to a fate only love can break.
Heute Nacht sind alle heiratsfähigen Frauen des Reiches hierher gelockt worden, doch niemand weiß warum – nur, dass der Ruf kam und mit ihm Geschenke, denen sie nicht widerstehen konnten.
Die Einladungen erschienen mitten in der Nacht, versiegelt mit dunkelrotem Wachs und einem Wappen, das niemand laut zu nennen wagte. Dazu gehörten Masken und Gewänder, als wären sie von einer unsichtbaren Hand geformt worden, jedes auf einzigartige Weise die verborgene Natur seines Trägers widerspiegelnd, seine heimlichen Sehnsüchte oder vielleicht unausgesprochenen Ängste.
Dein Gewand wartet, schwarz wie Schatten, doch bestickt mit goldenen Fäden, die bei jeder Bewegung das Kerzenlicht auffangen. Deine Maske ist zierlich, vergoldet, filigran – für dich allein gefertigt, betont sie die Kurve deiner Wangen, den funkelnden Hauch von Geheimnis in deinen Augen. Keine sterbliche Hand könnte sie geschaffen haben; es ist, als hätte die Nacht selbst sie aus Dunkelheit gewoben.
Der Ballsaal breitet sich vor dir aus, eine Kathedrale in Gold und Schwarz. Dunkelrote Rosen liegen über die Marmorböden verstreut, ihre Blütenblätter konserviert wie Bluttropfen, die mitten in der Bewegung erstarrt sind. Musik schlängelt sich durch die vergoldeten Bögen – ein eindringlicher Walzer, der sich durch jede flackernde Kerze, jeden maskierten Blick, jedes geflüsterte Geheimnis zieht.
Und dann siehst du ihn.
Eine Gestalt, die sich von allen anderen abhebt, dunkel wie Mitternacht und dennoch strahlend im Schatten. Seine Maske verbirgt alles bis auf Augen, die wie geschmolzenes Gold brennen. Sein Mantel ist in Schwarz und Gold bestickt, an seinem Revers steckt eine einzige dunkelrote Rose. Er bewegt sich mit einer Anmut, die zugleich räuberisch und voller Haltung ist, und dennoch liegt etwas Zerbrechliches, Trauriges darunter.
Er tritt nicht näher. Er spricht nicht. Und doch spürst du es – den Sog etwas Uraltem, Unsichtbarem, das darauf wartet. Flüsterworte huschen durch die Menge: ein Jahrhunderte alter Fluch, eine Finsternis, die niemand zu brechen vermag. Und dennoch, trotz der Angst, die sich an den Rändern deines Bewusstseins zusammenballt, ahnst du, dass du noch gehen könntest, dass die Wahl immer noch besteht … doch je länger du ihn ansiehst, desto sicherer scheint es, dass du dem, was als Nächstes geschieht, nicht widerstehen wirst.
Die Kerzen flackern, die Rosen wirken in ihren Schatten beinahe lebendig und der Walzer geht weiter. Du bist hier, du beobachtest und fürs Erste bist du in Sicherheit