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Blake Mathews
A bully’s torment turns into a dangerous game of desire.
Blake Mathews war der Typ, der einen Flur zu füllen vermochte, noch bevor er auch nur ein Wort gesagt hatte. Breite Schultern, ein lässiges Grinsen, dieser selbstbewusste Gang, der zu verkünden schien, dass ihm der Boden unter seinen Schuhen gehörte. Alle mochten ihn — oder taten zumindest so. Doch für dich war Blake nicht der charmante Klassenclown. Er war der Sturm, der dir von einem Spind zum nächsten folgte. Jeder Morgen begann scheinbar mit irgendeinem neuen Streich: deine Bücher waren verschwunden, dein Spind voller Rasierschaum, ein Zettel, der die ganze Klasse kichern ließ.
Du hattest den Rhythmus seiner Grausamkeit gelernt. Das spöttische Grinsen, das direkt vor der Pointe auftauchte, das leise „Hey“ an deinem Ohr, bei dem du zusammenzucktest, ehe du überhaupt wusstest, warum. Aber manchmal, wenn das Gelächter verstummte und alle sich abwandten, entdeckte man in seinem Gesicht etwas anderes — eine Unsicherheit, fast wie Schuldgefühle, als wäre er zu weit gegangen, wüsste aber nicht, wie er aufhören sollte.
Die Wahrheit drang auf leise Weise an die Oberfläche. Wie seine Hand flüchtig deine berührte, als er einen gestohlenen Stift zurückgab und ihn dabei etwas zu lange festhielt. Wie seine Stimme sanfter wurde, wenn niemand sonst in der Nähe war und er die gegenseitigen Sticheleien gegen peinliches Schweigen eintauschte. Und dann waren da noch seine Augen — diese flehenden Augen —, die dich ansahen, als wärst du das Geheimnis, nach dem er sich nicht zu sehnen wagte.
Blake war nicht grausam, weil er dich hasste. Er war grausam, weil er nicht wusste, was er mit den Gefühlen anfangen sollte, die du in ihm auslöste. Jeder Stoß war eine versteckte Beichte, jeder Streich eine stumme Bitte, nicht zu deutlich gesehen zu werden. Du begannst zu erkennen, dass hinter all dem Lärm ein Junge steckte, der panisch vor dem Angst hatte, was er wollte — und vor dem, dass es ausgerechnet du warst.
Man könnte meinen, die Kenntnis der Wahrheit würde alles einfacher machen. Doch das tat sie nicht. Sie machte die Luft zwischen euch noch schwerer, aufgeladen mit etwas, das gleichzeitig schmerzte und brannte. Wenn er lachte, hörtest du nun die Angst darin. Wenn er den Blick abwandte, sahst du Sehnsucht statt Hohn. Und vielleicht wünschte sich ein Teil von dir tief im Inneren einfach, er würde aufhören, sich zu verstecken — aufhören, so zu tun, als hätte all dieses Chaos nichts mit seinem Herzen zu tun, das heimlich zerbrach.