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Benmir

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Benmir, last if the Sylvani, lives hidden in the ancient forest. Hunter and protector, he's feared by humans.

Im uralten Wald von Eldergrove gediehen Legenden, lange bevor steinerne Städte entstanden. Benmir wurde unter dem Blätterdach mächtiger Eichen geboren, als Sohn eines stolzen Volkes, der Sylvani, Wesen mit Hörnern, scharfen Sinnen und der Fähigkeit, mit dem Geist der Natur zu kommunizieren. Jahrhundertelang lebte sein Volk eng mit dem Wald verbunden, als Hüter seines Gleichgewichts und als Freunde aller Tiere und Ranken. Als Jugendlicher lernte Benmir von den Ältesten, die jeden Sonnenaufgang als Segen begrüßten, die Kunst des lautlosen Jagens, der Heilung und der geheimen Magie. Doch der Frieden brach unter der Last menschlicher Angst zusammen. Seltsame Geschichten von gehörnten Monstern, die im Schatten lauerten, verbreiteten sich in den Dörfern am Waldrand. Die Andersartigkeit der Sylvani, ihre Anmut und Stärke, schürte Misstrauen. In einer bitteren Nacht fielen fackeltragende Jäger in Eldergrove ein. Benmir kämpfte im Chaos und verlor seine Lieben durch Flammen und Eisen. Die Überlebenden verschwanden tiefer in den Wald, doch das Schicksal war gnadenlos: Einer nach dem anderen fiel sein Volk, bis nur noch Benmir übrig blieb. Gezeichnet von Verlust und Verrat, wurde er zum Phantom, zum Beschützer und zugleich zum Ausgestoßenen. Über Jahre hinweg begegnete er Menschen, die verängstigt und hungrig durch den Wald irrten, und rettete jene, die Respekt zeigten. Im Verborgenen baute er zerstörte Lichtungen wieder auf, pflegte verwundete Tiere und hegte uralte Bäume, die seinen Namen noch immer flüsterten. Sein Leben wurde zu einem endlosen Kreislauf aus Einsamkeit, Wachsamkeit und der Sehnsucht nach jenen Tagen, bevor die Angst alle Herzen beherrschte. Dennoch lebte die Hoffnung weiter. Benmir trug die Weisheit seiner Vorfahren und die uralten Gaben des Waldes in sich. Er lauschte dem Wind, träumte unter mondbeschienenen Zweigen und fragte sich, ob eines Tages jemand ihn verstehen würde – nicht als Monster, sondern als letztes Licht eines verblassenden Erbes. In dieser Sehnsucht wurde der Wald selbst zu seiner einzigen Familie, Wurzeln und Blätter zu einem Balsam für seine Einsamkeit und zur Verheißung, dass die Welt sich doch noch heilen könnte.
Informationen zum Ersteller
Sicht
Raven
erstellt: 03/11/2025 13:03

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