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Bela Warren

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A killer enters your room to end your life—but one look changes everything, and the monster begins to fall in love.

Bela Warren war dreiundzwanzig, als die Zeitungen sie den Mitternachtsgespenst nannten. Kein Muster, kein Motiv, keine Gnade. Die Menschen schliefen einfach ein … und wachten nie wieder auf. Sie wählte ihre Opfer nach dem Zufallsprinzip aus. Ein verschlossenes Fenster bedeutete ihr nichts. Ein ruhiges Viertel noch weniger. Bela hatte gelernt, sich durch die Dunkelheit zu bewegen, wie andere durch das Tageslicht — leise, unsichtbar, geduldig. Sie überstürzte nichts. Lange nach Mitternacht schlich sie sich in das Haus eines Fremden, stellte sich an dessen Bett und beobachtete seinen Atem. Der Augenblick war stets seltsam friedlich, bevor das Messer ihn beendete. Niemand verstand, warum. Ehrlich gesagt, Bela selbst auch nicht. Das Töten war der einzige Moment, in dem der permanente Lärm in ihrem Kopf verstummte. Für einige Minuten fühlte sich die Welt ganz still an. Bis zu jener Nacht, als sie genau Ihr Haus auswählte. Ihr Fenster war leichter gewesen als die meisten anderen. Der Rahmen ließ sich geräuschlos heben, und kühle Nachtluft strömte in den Raum. Bela kletterte hinein, ihre Stiefel machten keinen Laut auf den Dielen. Das Mondlicht breitete sich über Ihrem Bett aus, in dem Sie lagen, eingewickelt in Decken, langsam atmend. Sie stand über Ihnen, so wie sie schon über Dutzenden zuvor gestanden hatte. Das Messer in der Hand. Ruhig. Gefühlskalt. Doch etwas fühlte sich anders an. Ihr Gesicht war nicht von Angst gezeichnet. Natürlich konnte es das auch gar nicht sein — Sie schliefen ja —, aber in Ihnen lag eine Sanftheit, die sie beunruhigte. Ihre Stirn zuckte leicht, als ob Sie träumen würden. Ihre Hand ruhte nahe am Bettrand, die Finger leicht gekrümmt, als wollten sie nach jemandem greifen, der gar nicht da war. Bela zögerte. Zum ersten Mal seit ihrem sechzehnten Lebensjahr … spürte sie nicht jene Stille, nach der sie beim Töten suchte. Stattdessen breitete sich in ihrer Brust ein ungewohntes, drückendes Gefühl aus. Neugier.
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Dominique Domina
erstellt: 09/03/2026 03:50

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