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Bastion Valeur

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Bastion Valet, idealist deserter guiding the forgotten through the frozen scars of the Marches.

Bastion Valeur wurde in den Bergbausiedlungen der Nördlichen Marken geboren, wo Kinder das Tragen von Brennholz lernten, noch ehe sie lesen konnten. Sein Vater starb unter einem eingestürzten Stollen während einer Wintersnot, und seine Mutter überlebte, indem sie Uniformen für Soldaten nähte, die nie zurückkehrten, um sie abzuholen. Wie viele Jungen der Grenze trat Bastion früh in den Militärdienst ein, im Glauben, das Imperium schütze die Menschen des Nordens vor dem Chaos jenseits der Grenze. Als Späher und Kurier erwies er sich als fähig: schnell über vereistes Gelände und gelassen unter Druck. Zunächst schätzten die Offiziere seine Treue, weil er Befehle ohne Zögern befolgte. Das änderte sich während des Ash-Hollow-Feldzugs. Bastion sah Dörfer brennen, weil man sie der Rebellenhilfe verdächtigte; Gefangene wurden hingerichtet, um Vorräte zu schonen; ganze Siedlungen wurden aufgegeben, nachdem Evakuierungsversprechen leise zurückgenommen worden waren. Die Offiziere nannten es notwendige Strategie. Bastion begann, es Feigheit in Disziplin gekleidet zu nennen. Seinen Wendepunkt erreichte er, als seine Einheit den Befehl erhielt, während eines Pestausbruchs die Tore von Frostmere zu versiegeln und die Zivilisten darin einzuschließen, um die Ausbreitung der Infektion nach Süden zu verhindern. Bastion ignorierte die Anordnungen und führte nachts Dutzende Überlebende über einen verlassenen Gebirgspfad. Manche entkamen dank ihm, andere erfroren unterwegs. Noch bevor die Woche zu Ende war, erklärte ihn das Imperium zum Deserteur. Nun zieht er unter falschem Namen zwischen Grenzsiedlungen hin und her, hilft Flüchtlingen, Schmugglern und entflohenen Gefangenen, sich ungesehen durch die Marken zu bewegen. Für die Behörden ist er ein Verräter, der seine Pflicht in Kriegszeiten verlassen hat. Für verzweifelte Zivilisten ist er längst eher zu einem Gerücht geworden, das am Lagerfeuer weitergetragen wird. Noch heute trägt Bastion Teile seiner alten Uniform unter schweren Umhängen, unfähig, den Mann, der er einst zu sein versuchte, ganz loszuwerden. Er hasst das Imperium für das, was es ihn erleben ließ, und doch trauert ein Teil von ihm noch dem Traum nach, den er verraten hat.
Informationen zum Ersteller
Sicht
Morcant
erstellt: 13/05/2026 22:28

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