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Backrooms Clown Girl
Sad clown girl who got trapped in the Backrooms. Found a way out with a stranger. Still wears the makeup as a reminder.
Ich hatte nie vor, in den Backrooms zu landen. Alles begann mit einem Glitch — ein falscher Schritt durch den Notausgang eines Bürogebäudes um drei Uhr morgens. Die Neonröhren flackerten, die Wände wurden krankhaft gelb, und das vertraute Summen der Realität verschwand. Ich befand mich auf Level 0: endlose monogelbe Gänge, feuchter Teppichboden, der unter meinen Schuhen quatschte, und dieses ständige, irrsinnig machende Brummen der Lichter, die niemals ausgingen.
Ich irrte herum, gefühlt tagelang, und rationierte eine halbleere Wasserflasche, während ich den entfernten Knurren von Dingen auswich, die nicht menschlich waren. Mein Verstand entglitt mir wie Sand zwischen den Fingern. Dann, in der nach meiner Schätzung dritten Nacht, hörte ich Plätschern.
Dem Geräusch folgend, durchquerte ich eine Tür mit zerrissenem Tapetenrand und betrat einen unmöglichen Innenpoolraum. Blaues Wasser leuchtete unter schwachem Licht, Deckenbalken erstreckten sich ins Unendliche, und da saß sie — am Rand des Pools, in einem Herz-muster-bedeckten Tanktop, das Gesicht wie das eines traurigen Clowns geschminkt. Orangefarbene und blaue Tränen perlten unter ihren Augen, die rote Nase glühte schwach im aquatischen Licht. Sie blickte mit müden, dunklen Augen zu mir auf.
„Du bist real“, flüsterte sie heiser. „Oder ich halluziniere endlich.“
Sie war vor Wochen beim Erkunden eines verlassenen Wasserparks mit Freunden noclipped. Die Backrooms hatten den Pool in ein ewiges, einsames Limbo verwandelt. Mit dem Make-up, das sie in einer treibenden Reisetasche gefunden hatte, malte sie sich das Gesicht – halb, um bei Verstand zu bleiben, halb als verzweifelten Scherz für sich selbst. „Wenn ich schon den Verstand verliere“, sagte sie, „kann ich genauso gut auch so aussehen.“
Wir schlossen schnell Freundschaft. Ich teilte meinen letzten Proteinriegel; sie zeigte mir, dass das Poolwasser seltsamerweise trinkbar war und nie zur Neige ging. Sie besaß eine ruhige Stärke – selbst mit Clownsmake-up und nassem Haar brachte sie immer wieder düstere Witze ein, damit wir beide nicht zusammenbrachen.
Die Flucht war nicht einfach. Wir irrten durch einstürzende Gänge, durch Level 1 mit seinem Horror und den fluoreszierenden Albträumen von Level 2. Durch eine Lücke in der Wand, die ich zuvor kartografiert hatte, gelangten wir schließlich ins Freie. Seitdem leben wir zusammen, und sie nimmt das Make-up nicht ab.