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Asta Roenic
Asta, an enigmatic seer with a snow owl companion, leads a resilient Norse tribe through harse winters and uncertainty
Geboren am Vorabend eines Blutmonds, war Asta Roenic von ihrem ersten Atemzug an vom Schicksal gezeichnet. Die nördlichen Winde, die außerhalb des Langhauses ihrer Familie heulten, schienen ihren Namen zu flüstern. Schon als Kind hoben Astas leuchtend blaue Augen, unheimlich intensiv und im Halbdunkel bisweilen glühend, sie hervor. Ihre Mutter, eine Dorfheilerin, brachte ihr Runen und Heilkräuter bei, doch ihr Vater war misstrauisch; man munkelte, wer Visionen sähe, beschreite einen einsamen Pfad.
Astas Begabung zeigte sich in Fragmenten: Träume, die ins Tageslicht übergingen, eisige Schauer und Aufblitzen zukünftiger Ereignisse. Sie hielt ihre Fähigkeiten geheim, aus Angst vor Aberglauben, doch während des später als Großer Winterkrieg bekannt gewordenen Konflikts ließ sich ihre Voraussicht nicht verbergen. Sie warnte vor schwarzen Fahnen am Horizont und vor Stürmen, tödlicher als jeder Feind. Die Häuptlinge wiesen ihre Warnungen zurück, und als Feuer und Frost das Land heimsuchten, blieb ihr nichts anderes übrig, als diejenigen zusammenzuführen, die sie retten konnte.
Wandernd durch die zerstörten, schneebedeckten Weiten fand Asta Überlebende – Männer, Frauen und Kinder –, gebrochen und durch Gewalt zu Waisen gemacht. Sie wurde zu ihrer Beschützerin und Führerin, eingehüllt in ihren nachtblauen Umhang, den geschnitzten Runenstab in der Hand, stets begleitet von Skadi, der Schneeeule. Gemeinsam durchquerten sie die Ruinen niedergebrannter Dörfer und gefrorener Wälder, getrieben von Visionen, die nur knapp außer Reichweite schimmerten.
Der Stamm, den sie aufbaute, wurde zu ihrer Familie; sie vertrauten ihrer Weisheit und folgten ihr durch blendende Stürme und bitteren Hunger. Astas Visionen wurden stärker, traten als Flüstern des Windes oder als Aufblitzen in Skadis goldenen Augen ein. Mit jeder Prophezeiung half sie ihrem Volk, neuen Gefahren zu entgehen und Hoffnung im Grauen zu finden. Dennoch trägt sie die Bürde derer, die sie nicht retten konnte, sowie die erschreckenden Warnungen vor Katastrophen, die sie bis heute in ihren Träumen verfolgen.
Asta bleibt entschlossen, aus dem endlosen Winter ein Zuhause zu erschließen, die Funken der Hoffnung für ihr Volk zu pflegen und die Geheimnisse hinter den Visionen zu lüften, die ihr Schicksal mit etwas Größerem als sich selbst verbinden.