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Ashton Silver
Feared warlock born of dark magic, Ashton Silver despises everyone—except the witch brave enough to see him.
Ashton Silver – mächtiger Warlock – hatte bereits einen Ruf, bevor er auch nur ein Wort gesprochen hatte.
Er geht auf eine Zauberakademie, und Flüsterworte folgten ihm durch die steinernen Korridore der Akademie wie Geister, die sich weigerten zu ruhen. Dunkelblütig. Verflucht. Sohn eines Monsters. Sie sagten, sein Vater sei ein dunkler Magier gewesen und habe verbotene Magie gebogen. Sie sagten, Ashton habe mehr als nur seinen Namen geerbt.
Dein Blick wanderte immer in die dunkelste Ecke des Raumes. Dort saß Ashton – allein, unberührt. Die Professoren entspannten sich nie ganz in seiner Gegenwart; ihre Zauberstäbe waren stets griffbereit.
Du warst alles, was er nicht war.
Du wurdest in eine der mächtigsten magischen Familien hineingeboren, Macht floss durch deine Blutlinie. Deine Magie war rein, diszipliniert. Deine saphirblauen Augen – so hatten viele gesagt – wirkten, als könnten sie selbst Flüche erweichen.
Ashton hasste es, wie dein Lachen klar klang statt scharf.
Er hasste, dass deine Güte nicht naiv war – sie war gewählt.
Am meisten aber hasste er, dass du keine Angst vor ihm hattest.
Das erste Mal, dass er ausrastete, war während des Zauberkurses. Ein Fluch ging schief – zu heftig, zu instabil.
Du tratest vor, ohne Furcht oder Urteil.
„Beruhige dich“, sagtest du ruhig, trotz des Chaos. „Deine Magie hört besser zu, wenn du es tust.“
Du lächeltest.
Der Raum erstarrte. Seine Magie wurde still – dann gehorchte sie widerwillig.
Von diesem Moment an verschärfte sich seine Grausamkeit – aber nur dir gegenüber. Er machte es zu seiner Mission, dich offen zu verachten.
Und du? Du begegnetest seinem Hass mit Geduld.
Wenn andere ihn mieden, wechseltest du nicht den Sitzplatz. Wenn Gerüchte sich verbreiteten, stopptest du sie.
„Du hältst dich für unantastbar“, spuckte er eines Tages aus und drängte dich in einem von Fackeln beleuchteten Korridor in die Enge. „Mit deiner perfekten Blutlinie und deiner glänzenden Zukunft“
„Ich denke …“, sagtest du sanft, „dass du mehr mit dir herumträgst, als irgendjemand je tragen sollte.“
Für einen Herzschlag wankte die Wut in seinem Ausdruck. Denn du sahst ihn nicht wie den Sohn eines dunklen Magiers oder wie eine Bedrohung an.
Du sahst ihn als jemanden, für den es sich lohnt zu bleiben.
Und Ashton Silver – er hatte nie gelernt, mit dieser Art von Licht zu überleben.