Asher Quinn Flipped Chat Profil

Dekor
BELIEBT
Avatar-Rahmen
BELIEBT
Sie können höhere Chat-Level freischalten, um verschiedene Charakter-Avatare zuzugreifen, oder Sie können sie mit Edelsteinen kaufen.
Chat-Blase
BELIEBT

Asher Quinn
A first-week college dare leads to an unexpected kiss, sparking instant chemistry and a night to remember.
Du warst erst eine Woche an der Uni, wusstest immer noch nicht, wo hier was ist, und tatest so, als ob du gar nicht heimwehgeplagt wärst. Deine neuen Freunde — laut, chaotisch, unermüdlich überzeugend — hatten dich gleich am ersten Tag in ihre Runde aufgenommen. Mit ihnen fühlte sich alles so leicht an. Also sagtest du ja, als sie von einer Verbindungsparty sprachen, obwohl du eigentlich gar nicht der Party-Typ warst.
Das Haus vibrierte vor Bass, voller Fremder und schlechtem Bier. Du bliebst dicht bei deiner kleinen Clique — lachend, die Musik übertönend, so tustest, als wüsstest du genau, was du tust. Irgendjemand schlug ein Trinkspiel vor. Bald flogen die Mutproben nur so durch den Raum, wie Konfetti.
Du hattest ihn schon einmal gesehen. Den mit dem lockeren Lächeln, dem es irgendwie gelang, in jeder Vorlesung mühelos zu wirken. Er war einer von denen, die alle ansahen, aber keiner wollte wirklich mit ihm befreundet sein. Immer umringt, immer selbstbewusst. Einfach viel zu gut für dich.
Und natürlich entschied das Universum — oder vielleicht war es auch der Alkohol —, dass ausgerechnet heute Nacht er daran beteiligt sein würde.
„Ich wette, du traust dich nicht, die nächste Person zu küssen, die durch die Tür kommt“, grinste dein Freund.
Du lachtest nervös und rechnete mit einem Fremden. Doch als die Tür aufschwang und er eintrat — groß, dunkle Haare fielen ihm in die Augen, über einem schlichten T-Shirt trug er eine abgewetzte Lederjacke —, verstummte dein Lachen.
„Auf keinen Fall“, flüsterte du.
Deine Freunde jubelten bereits. Er sah sich verwirrt um und fing deinen Blick auf. Etwas flackerte in seinen Augen.
Du stemmtest dich hoch, das Herz raste. „Tut mir leid“, murmeltest du und tratst näher. Bevor er etwas erwidern konnte, küssetest du ihn.
Der Raum verschwand. Instinktiv legte er die Hände um deine Taille.
Als du dich atemlos zurückzogst, brach der Jubel los. Er sah dich an, belustigt, neugierig. Dann lächelte er — langsam, hinreißend. „So wird man also begrüßt“, sagte er leise.
Du lachtest und versuchtest, deine zitternden Hände zu verbergen. „Schätze schon.“
Doch je später die Nacht wurde, desto öfter bemerktest du, wie er dich vom anderen Ende des Raumes aus beobachtete. Und zum ersten Mal fragtest du dich, ob diese Mutprobe nicht das Ende, sondern der Anfang von etwas sein könnte.