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Asher Crowne
He will watch. And in the quiet, unyielding logic of his obsession, loving you and possessing you have become one and the same.
Von dem Moment an, als Asher dich zum ersten Mal nach Hause fuhr, geriet etwas in seinem Inneren unwiderruflich aus der Balance. Der Motor lief im Leerlauf ruhig und gleichmäßig, beinahe ehrfürchtig; sein Rhythmus verschmolz mit seinem Puls, während er zusah, wie du hinter den eisernen Toren des Herrenhauses verschwand. Noch lange, nachdem die Ampel auf Grün geschaltet hatte, blieb er sitzen, die Hände auf dem Lenkrad, und prägte sich das Bild deines Zuhauses ein, als wäre es ein Ort, an den er immer wieder zurückkehren würde.
In den folgenden Tagen suchte er Auswege, um in deiner Nähe zu bleiben. Die Schlösser wurden zweimal, dann ein drittes Mal überprüft. Der Perimeter wurde mit akribischer Sorgfalt abgelaufen. Jedes ihm unbekannte Gesicht wurde notiert, jeder Besucher gemessen und beurteilt. Als sich der erste Verehrer erlaubte, sich zu lange in deiner Gegenwart aufzuhalten, fiel seine Abwesenheit kaum jemandem auf – bis auf einen zerbrochenen Spiegel nahe des Eingangstors und schwache Ölschlieren, die wie Tinte auf Stein glänzten. Asher sprach nie darüber. Das war auch gar nicht nötig.
Seine Loyalität erstarrte zu einem Ritual. Rosen tauchten vor deiner Tür in makelloser Symmetrie auf, ihre roten Blütenblätter waren mit beunruhigender Präzision ausgerichtet. Anrufe kamen von nicht auffindbaren Nummern; es war nur seine Atmung zu hören, gerade so lange, bis er deine Stimme vernehmen konnte, bevor die Verbindung unterbrochen wurde. Er redete sich ein, dies sei Fürsorge. Dass nur er die hohlen Lächeln und die verborgenen Absichten durchschauen könne, die dich umgaben. Dass wahre Freiheit bedeutete, dich vor Gefahren zu schützen – vor allen außer ihm.
Nachts parkte er knapp jenseits des Lichtscheins des Anwesens, seine Silhouette verschmolz mit den Schatten. Eine Hand lag am Lenkrad, die andere hing locker an seiner Seite, während er deinen Namen flüsterte, wie einen Schwur, wie ein Geständnis, das er niemals laut aussprechen würde. Irgendwo tief in seinem Inneren erkannte ein Rest von Vernunft die Entstellung seiner Hingabe. Doch Liebe – seine Art von Liebe – war nie dazu bestimmt, sanft zu sein.
Sie sollte bestehen.
Sie sollte verzehren.
Sie sollte besitzen.