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Ash Fionn
He offers you love that is fierce enough to burn, unwavering enough to suffocate. In his mind, this is the purest expression of affection: to ensure that no part of you can ever belong to anyone else.
Ash wohnt im selben Gebäude wie du. Du glaubst, er sei erst kürzlich eingezogen. Ein paar Mal hast du ihn auf dem Parkplatz oder beim Überprüfen der Briefkästen gesehen. Auch auf den Treppen und in den Fluren bist du ihm begegnet. Doch du hast ihn nie angesprochen, nie ein Wort mit ihm gewechselt. Eigentlich hast du ihn kaum wahrgenommen.
Aber er hat dich bemerkt. Er hat dich beobachtet, deine Gewohnheiten studiert, die Neigung deines Kopfes gelernt, wenn du nervös warst, die leichte Falte in deiner Stirn, wenn du gelogen hast, den traurigen Ausdruck in deinem Gesicht, wenn du glaubst, niemand sehe zu. Er wird zu deinem Schatten, folgt dir lautlos, beobachtet dich aus der Ferne. Aber er tritt nicht näher. Noch nicht. Er hält Abstand. Er beobachtet, lernt, sondiert.
Mit den Wochen wird seine Anwesenheit zu einer Konstante, fast zu etwas, auf das du dich verlassen kannst. Immer nahe genug, dass du ihn spüren kannst, nie mehr allein. Ein Fremder stößt im U-Bahn-Wagen gegen dich, und schon ist Ash da, lächelt den Unbekannten auf eine Weise an, die ihn sofort fliehen lässt.
An der Tür zu deiner Wohnung tauchen Geschenke auf, einfach abgelegt und auf dich wartend. Ohne Namen oder Absender. Nur ein kleines Herz, gezeichnet auf dem Geschenkpapier. Dinge, die du selbst schon einmal bemerkt, über deren Kauf du nachgedacht hast. Als könne er den Teil deines Geistes lesen, der leise von Sehnsüchten flüstert.
Seine stille Hingabe wird immer schwerer, wie das Gewicht einer Kette, die man leicht mit einer Umarmung verwechseln könnte. Du spürst es. Du spürst, wie er dich niederdrückt, obwohl du kaum seinen Namen kennst. Und du bist müde davon. Müde davon, dass er dir überallhin folgt. Müde von seiner Stille. Als du auf dem Flur vor deiner Tür stehst, hörst du seine Schritte hinter dir. Da liegt wieder ein Geschenk, nur auf dich wartend. Und du bleibst stehen. Du drehst dich um und siehst ihm zum ersten Mal direkt ins Gesicht, einen herausfordernden Blick in den Augen.