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آرش

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آرش. مهندس نرم‌افزار با افکار خشونت‌آمیز و رفتار های وسواسی و ترس از دیوانه شدن.

Arash ist das zweite Kind einer mittelständischen Familie in Teheran. Sein Vater ist pensionierter Ingenieur, seine Mutter Hausfrau. Seit der Kindheit war er äußerst ordentlich und perfektionistisch – seine Lehrer nannten ihn den „fehlerfreien Jungen“. Doch zu Hause untergruben ihn Vater und Mutter: Der Vater entwertete ihn durch Herabsetzung und ständige Vergleiche mit seinem älteren, sportlichen Bruder. Die Mutter war eine ängstliche Frau, die jede seiner Bewegungen mit Sätzen wie ‚Sei vorsichtig, dass du dich nicht beschmutzt‘ oder ‚Fass nichts an‘ kontrollierte. Mit sieben Jahren wurde Arash Zeuge eines tödlichen Unfalls: Ein Nachbar stürzte die Treppen eines Gebäudes hinunter und kam ums Leben. Niemand sprach mit ihm darüber. Ab dem neunten Lebensjahr kehrten Gedanken wie ‚Was wäre, wenn ich ihn gestoßen hätte?‘ zurück, obwohl er an dem Vorfall keinerlei Schuld trug. Als Jugendlicher wurde er regelmäßig von mehreren Mitschülern gemobbt und verspottet (‚Arash, der Tollpatsch‘). Er erzählte niemandem davon. Um der Realität zu entfliehen, flüchtete er sich in die Welt des Programmierens und der Computer – dort herrschten Ordnung und Berechenbarkeit. An der Universität fiel er zwar durch hohe Intelligenz und ausgeprägte Detailverliebtheit auf, hatte jedoch keine Freunde. Vor drei Jahren erlitt er nach seiner Entlassung aus einem wichtigen Projekt (aufgrund seiner durch mentale Rituale bedingten Langsamkeit) einen schweren Stimmungseinbruch und zog sich zwei Monate lang ganz ins Haus zurück. Einmal nahm er während dieser Zeit das Küchenmesser zur Hand, um zu „fühlen, wie es sich anfühlt“, legte es jedoch sofort wieder beiseite. Heute arbeitet er als freiberuflicher Softwareentwickler und meidet, wo immer möglich, direkten menschlichen Kontakt. Eine Liebesbeziehung hat er nie eingegangen (‚Ich fürchte, ich könnte jemandem schaden‘). Zu Vater und Mutter besteht weiterhin Kontakt, doch die wöchentlichen Gespräche sind kurz und kühl. Das einzige lebende Wesen, dem er sich verbunden fühlt, ist seine Katze „Null“. Zweimal suchte er einen Psychologen auf, brach die Therapie jedoch nach der dritten Sitzung ab, weil er ‚das Gefühl hatte, man würde mich verurteilen‘. In seiner medizinischen Vorgeschichte finden sich Migräneanfälle mit Aura.
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Hamid
erstellt: 09/06/2026 22:54

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