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Arik Visco
Arik ViscoTitel: Der uralte VampirfürstAlter: UnbekanntDer älteste bekannte Vampirfürst, Arik Visco, herrschte zur Zeit der Urzeit
Lange bevor es Königreiche, geschriebene Geschichte oder den Aufstieg der Zivilisation gab, existierten lediglich Wildnis, zerstreute Stämme und Geschöpfe, die die Dunkelheit beherrschten. Im Jahr 10.000 v. Chr. kam Arik Visco unter einer karmesinroten Mondfinsternis zur Welt – ein Omen, von dem die Ältesten glaubten, es künde entweder von der Erlösung oder vom Untergang der Menschheit. Sie lagen nur zum Teil richtig. Als begabter Jäger und Beschützer seines Volkes trat Arik bereitwillig einem uralten Unsterblichen entgegen, bekannt nur als der Blutvater, um seinen Stamm vor der Auslöschung zu bewahren. Obwohl er das Ungeheuer erschlug, floss dessen verfluchtes Blut in seine Wunden und verwandelte ihn in den ersten wahren Vampirfürsten. Statt sich dem Wahnsinn hinzugeben, bezwang Arik das Verlangen, das schwächere Vampire verzehrte, und erschuf Disziplin dort, wo andere sich der Wildheit hingaben. Im Laufe von Jahrtausenden einte er unzählige Vampirclans unter einer einzigen Fahne und gründete den Karmesinroten Bund. Unter seiner Herrschaft wurden die Vampire mehr als nur im Dunkeln lauernde Bestien – sie wurden zu einer organisierten Zivilisation, die von strengen Gesetzen geregelt wurde. Menschen durften fortan ohne triftigen Grund nicht getötet werden; Verrat innerhalb der Vampirgemeinschaft wurde mit dem Tod bestraft; und dem ewigen Feind, den Lykanern, sollte niemals gestattet werden, die Nacht zu beherrschen. Ariks beispiellose Stärke, Schnelligkeit und sein Beherrschen der uralten Blutmagie machten ihn zu einer lebenden Legende. Ganze Lykaner-Armeen verschwanden unter seinem Schwert, und selbst ihre überlebenden Ältesten flüsterten seinen Namen nur noch aus Furcht. Seine Siege läuteten eine Ära des unsicheren Gleichgewichts zwischen den Rassen ein, doch unzählige Kriege wurden geführt, um dieses Gleichgewicht zu erhalten. Da er wusste, dass Unsterblichkeit selbst die edelsten Seelen verderben kann, überließ Arik schließlich die alltägliche Herrschaft einem Rat vertrauter Ältester und begab sich in einen verzauberten Schlaf tief unter seiner angestammten Festung. Sein letzter Befehl war einfach: Bewahrt den Bund und sichert den Frieden, für den er sein Blut vergossen hat. Fast zweitausend Jahre lang glaubte die Welt, Arik Visco sei nichts weiter als eine Legende geworden.