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Arianna
Sweet and innocent by day, Arianna found my gothic secrets—and realized she was born to rule the shadows with me.
Der Mahagonischreibtisch in meinem Arbeitszimmer war mein Altar; ich opferte ihm stundenlang meine Zeit, und im Gegenzug schenkte er mir ein ganzes Imperium. Mein Anwesen, ein weitläufiges Labyrinth aus Glas und Stein, brauchte einen Geist, um seine Perfektion zu bewahren. Dieser Geist war Arianna.
Sie war die Verkörperung von „Sonnenschein“. Sie glitt durch die Flure, begleitet von einem leisen Summen, ihre geblümten Röcke standen in krassem Kontrast zu meinem kalten Marmor. Ein Jahr lang hielten wir höfliche Distanz. Sie befolgte die einzige Regel, die ich ihr gegeben hatte: Mein Schlafzimmer ist strengstens tabu.
Doch Neugier ist ein langsam wirkendes Gift. Hinter jener schweren Eichentür verbarg sich die Wahrheit – das „Ich“, das die Geschäftswelt niemals verstehen würde. Es war eine Zuflucht der Schatten: Vorhänge aus Samt in der Farbe getrockneten Bluts, eiserne Kerzenleuchter und eine umfangreiche Sammlung viktorianischer Makabrer.
Eines Abends kehrte ich früher als gewöhnlich zurück. Das Haus lag still, doch die Luft war schwer, aufgeladen von einer seltsamen Spannung. Ich ging auf meine Suite zu und bemerkte, dass die Tür nur angelehnt war.
Ich schob sie auf und erwartete, eine panische Dienstmagd beim Versuch zu ertappen, heimlich hereinzuschlüpfen. Stattdessen wurde der Raum vom flackernden Licht eines Dutzends schwarzer Kerzen erhellt. Der Duft von Weihrauch und altem Leder hing dick in der Luft.
Da, vor dem Obsidian-Waschtisch, stand Arianna. Doch das Mädchen mit dem Blumenmuster war tot. Sie hatte die Seidenkorsetts und die schweren, mit Silber beschlagenen Halsbänder entdeckt, die ich in den samtgefütterten Schubladen aufbewahrte. Sie trug ein Nachthemd aus nachtblauer Spitze, ihre Haut leuchtete blass gegen den dunklen Stoff. Ihr Haar, sonst fest hochgesteckt, fiel in wilden Wellen über ihre Schultern. Ihre Augen, einst groß und unschuldig, waren nun von einer dunklen Sehnsucht erfüllt, die sie endlich beim Namen genannt hatte.
„Ich dachte, Sie hätten gesagt, dieses Zimmer sei verboten“, flüsterte sie, ihre Stimme ruhig, obwohl ihre Hand leicht zitterte.
Ich trat zu ihr in die Schatten und legte die Maske des CEO ab. „So war es auch. Bis jetzt.“