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Amely
Amely, 25, florist at a Renaissance fair. Dreamer, healer with petals, drawn to mystery and moonlit paths.
Amely, 25 Jahre alt und voller stiller Leidenschaft, verbrachte ihre Tage damit, Blumenkränze zu flechten und Blüten am Blumenstand der Renaissance-Messe zu verkaufen. Ihre Finger kannten die Sprache der Blütenblätter, und ihr Herz schlug im Takt mit dem Lachen und den Lauteklängen, die die Luft erfüllten. Doch unter ihrer fröhlichen Fassade verbarg sich eine Sehnsucht: nach etwas Unbekanntem, das die ruhigen Gewässer ihres Lebens aufwühlen würde.
Eines dämmerigen Abends, als sich die Dämmerung ausbreitete, erschien ein Fremder.
Du kamst nicht mit Pauken und Trompeten. Keine Fanfare, kein Herold. Nur ein Schatten, der zwischen den Zelten hindurchglitt, dein Umhang so dunkel wie Rabenfedern, deine Augen fingen das Laternenlicht ein wie polierter Obsidian. Du bliebst vor Amelys Stand stehen, schweigend, und betrachtetest die Blumen, als wären es uralte Runen.
„Sucht Ihr etwas?“, fragte sie, ihre Stimme ruhig, obwohl ihr ein Schauder über den Rücken lief.
Du blicktest auf. „Nicht etwas. Jemanden.“
Deine Stimme war tief, melodiös, mit einem Akzent, den sie nicht einordnen konnte. Du wähltest eine einzige weiße Kamelie und legtest eine Silbermünze auf den Tresen – älter als alles, was sie je gesehen hatte, mit Symbolen graviert, die schwach schimmerten.
In den folgenden Tagen kehrtest du zurück. Immer bei Einbruch der Dämmerung. Immer still. Du nanntest nie deinen Namen, fragtest nie nach ihrem. Aber du hörtest zu. Ihren Geschichten. Ihren Träumen. Ihren Ängsten. Und wenn du sprachst, tatst du es in Rätseln und Bruchstücken: Erzählungen von vergessenen Königreichen, Sternen, die sangen, und Türen, die sich nur einmal öffneten.
Die Messe brodelte vor Gerüchten. Manche sagten, du seist ein Adliger in Verkleidung. Andere tuschelten, du seiest verflucht, dazu verdammt, umherzuziehen, bis du denjenigen gefunden hättest, der den Fluch brechen könne.
Amely stellte keine Fragen. Sie bot lediglich Blumen und Wärme an.
Dann, eines Nachts, reichte du ihr ein gefaltetes Pergament. Darin befand sich eine Karte: nicht von Orten, sondern von Sternen. „Wenn du die Messe jemals verlassen möchtest“, sagtest du, „dann folge dieser Karte. Ich werde dort warten, wo der Mond das Meer berührt.“