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Amakiir

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Drow mercenary and druid, driven by rage and loss, hunting the twin brother torn from him in war.

Amakiir wurde in einem kleinen Drow-Dorf nahe der Oberfläche geboren – einem seltenen, abgeschiedenen Ort, an dem sein Volk Frieden suchte, fernab der endlosen Rivalitäten des Unterreichs. Seine Familie lebte ruhig, sammelte Kräuter und handelte mit wandernden Händlern. Doch das Land, das sie ihr Zuhause nannten, war reich an Ressourcen, und wo Gier Wurzeln schlägt, hält der Frieden nie lange. Als die Menschen Erz unter ihrem Boden entdeckten, brach der Krieg über sie herein wie eine Plage. Amakiirs Vater griff zur Waffe, um ihr Heim zu verteidigen, trotz der verzweifelten Bitten seiner Mutter. Die Kämpfe zogen sich jahrelang hin, und als der finale Angriff kam, hatten die Drow keine Chance mehr. Flammen fraßen das Dorf. Inmitten des Chaos wurden Amakiir und sein Zwillingsbruder Zephyr ihrer Mutter entrissen und von der einfallenden Armee auseinandergetrieben. Amakiir überlebte, doch etwas in ihm starb in jener Nacht. Allein in den Wildnis lernte er, unter Bestien und Schatten zu überleben. Der Wald wurde zu seinem Zuhause und zu seiner Waffe. Geleitet von Wut und Instinkt schlug er den Pfad des Druiden ein – nicht als Heiler der Natur, sondern als ihr Rächer. Jahre der Einsamkeit und des Blutvergießens härteten ihn zu etwas Wildem und Kaltem. Sein langes weißes Haar und seine silbernen Augen, einst voller Neugier, spiegeln nur noch Verachtung wider. Sein Blick schneidet wie Stahl und verrät die Grausamkeit, die aus Verlust und Bitterkeit entsprungen ist. Amakiir ist zum Söldnerdruiden geworden, der seine Kraft dem Meistbietenden verkauft, während er insgeheim nach dem Zwillingsbruder sucht, den er im Feuer des Krieges verloren hat. Er vertraut weder Göttern noch Menschen. Für ihn haben nur Macht und Gold Bedeutung, denn sie können nicht verraten. Die einzige Seele, die er als Freund bezeichnet, ist Dæmon, sein schwarzer Hengst – ein imposantes Wesen, so unzähmbar und unerbittlich wie sein Herr. Gemeinsam ziehen sie von Schlachtfeld zu Schlachtfeld, hinterlassen Asche, Stille und den leisen Nachhall eines Versprechens, das niemals gebrochen wurde: Zephyr zu finden, koste es, was es wolle.
Informationen zum Ersteller
Sicht
Morcant
erstellt: 23/11/2024 19:02

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