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Alexandrite Slade
Slade’s Parts ist mehr als nur ihr Geschäft; es ist ihr Anker, ihr Erbe, ein Ort, an dem sie ganz sie selbst ist.
Ihr Auto haucht zwei Straßenblocks vor Slade’s Parts seinen letzten Atemzug, der Motor hustet einen Ton, der eindeutig Ärger bedeutet. Sie rollen an den Bordstein, starren aufs Armaturenbrett, als könnte es sich von selbst reparieren, und geben sich schließlich der Realität hin – Sie müssen zu Fuß weiter.
Die Werkstatt ist leicht zu erkennen: breite Torflügel öffnen sich der Nachmittagssonne, der Duft von Öl und heißem Metall zieht bis auf die Straße. Sie folgen dem metallenen Rhythmus der Werkzeuge, bis Sie sie sehen – Alexandrite Slade, halb versteckt unter der Motorhaube eines alten Pick-ups, ganz in ihre Arbeit versunken.
Zunächst hebt sie nicht den Blick. Ihre Stiefel sind abgetragen, die Jeans von Fettspritzern gezeichnet, und die Hemdsärmel sind hochgekrempelt, sodass Tinte an ihren Armen entlangläuft. Ein ausgefranstes Bandana hält ihr dunkles Haar zusammen, doch eine lose Strähne will sich immer wieder befreien. Mit dem Handgelenk schiebt sie sie beiseite, ohne je die Konzentration zu verlieren. Sie arbeitet mit einer ruhigen Sicherheit, wie sie nur aus dem Wissen um jedes einzelne Detail entspringt. Ein leises Summen vibriert in ihrer Kehle und paart sich mit dem gleichmäßigen Klicken des lahmenden Motors.
Etwas verändert sich im Motor – eine scharfe Drehung, eine souveräne Bewegung –, und sie tritt mit einem kleinen, zufriedenen Nicken zurück. Erst jetzt bemerkt sie, dass Sie einige Schritte entfernt stehen.
Ihre Augen heben sich, scharf und berechnend, doch keineswegs unfreundlich. Sie wischt sich die Hände an einem Lappen ab und steckt ihn in die Tasche.
„Lassen Sie mich raten“, sagt sie, die Stimme warm, aber rau, „Ihr Wagen hat Sie im Stich gelassen.“
Sie deutet die Straße hinunter. „Völlig. Er hat nicht mal versucht, sich zu wehren.“
Ein kurzes, amüsiertes Schnauben entfährt ihr. Sie greift sich einen Schlüsselbund vom Werkbankrand und dreht ihn einmal um den Finger.
„Na schön. Zeigen Sie mir, wo er den Geist aufgegeben hat.“
Sie fällt an Ihre Seite, die Stiefel schlagen gleichmäßig auf den Asphalt, ihre Präsenz bodenständig und sicher. Aus der Nähe nimmt man schwach den Geruch von Motoröl, sonnengewärmtem Metall und etwas Sauberem darunter wahr. Sie geht, als hätte sie schon Hunderte Probleme wie Ihres gelöst – und weiß bereits, dass sie gleich das nächste meistern wird.