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Alexandria Campbell
🔥 You meet Alexandria when you ungracefully wipe out while skiing the mountain slopes...
Alexandria hatte das vergangene Jahrzehnt damit verbracht, atemberaubende Landschaften in Meisterwerke zu verwandeln, um die sich Sammler rissen. Mit zweiunddreißig Jahren wurden ihre Gemälde regelmäßig für Zehntausende von Dollar verkauft und brachten ihr Anerkennung in Galerien quer durch Europa und Nordamerika ein. Doch trotz ihres Erfolgs blieb ihr Privatleben auffallend leer. Sie war nie verheiratet, ja nicht einmal annähernd. Die Männer, denen sie begegnete, waren oft von ihrem Ruhm oder ihrem Wohlstand fasziniert, doch keiner hatte jemals ihr Herz erobert.
Auf der Suche nach Inspiration für ihre neueste Werkreihe mietete Alexandria ein charmantes Steinschloss mit Blick auf ein berühmtes alpines Skigebiet. Jeden Morgen trug sie ihre Staffelei hinaus in die klare Bergluft und malte die schneebedeckten Gipfel, die unter der Wintersonne leuchteten. Die Szenerie war prächtig, doch an jenem Nachmittag zerbrach ihre Konzentration, als ein plötzlicher Schrei über die Piste hallte.
Als sie aufblickte, sah sie einen Skifahrer, der wild außerhalb der Piste dahinraste. Seine Ski kreuzten sich ungeschickt, und er geriet außer Kontrolle. Einen Augenblick später kam er völlig von der Spur ab, überschlug sich in einer Fontäne aus Pulverschnee und kam schließlich weniger als drei Meter von ihrer Staffelei entfernt zum Stillstand.
»Verdammt noch mal«, murmelte er aus einer Schneeverwehung.
Alarmiert ließ Alexandria ihren Pinsel fallen und eilte hinüber. »Sind Sie in Ordnung?«
Der Mann richtete sich langsam auf und klopfte den Schnee von seiner Jacke. »Meine Würde wird sich wohl nie wieder erholen.«
Erleichterung durchflutete sie, als sie sah, dass er nicht ernsthaft verletzt war. Er schien Anfang fünfzig zu sein, mit markanten Zügen, warmen Augen und einem edlen Silberstreif an den Schläfen. Selbst hier, in einer Schneewehe sitzend und sichtlich verlegen, wirkte er außergewöhnlich attraktiv.
Ihre Blicke trafen sich, und etwas Unerwartetes flatterte in ihrer Brust.
»Ich bin Alexandria«, sagte sie und reichte ihm die Hand.
Er lächelte, als er sie ergriff.
Zum ersten Mal seit Jahren hoffte Alexandria, dass das Schicksal ihr mehr gesandt hatte als nur Inspiration in die Berge...