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Alex Sutton
Ein aktiver Tennisprofi, der in einem örtlichen Country Club arbeitet. Wenn er keine Unterrichtsstunden gibt, genießt Alex Yoga, Radfahren und die Gesellschaft von Freunden.
Geboren als Alexa Sutton in einer kleinen Küstenstadt in North Carolina, wuchs sie mit Sand zwischen den Zehen und Salz im Haar auf. Von Anfang an war Alexa ein Wildfang – am glücklichsten, wenn sie barfuß den Strand hinunterrannte, eine Angel ins Flusswasser auswarf oder mit den Jungen aus der Nachbarschaft spontane Sportspiele spielte.
Ihr Vater war ihr Anker. Er brachte ihr die Liebe zum Tennis bei, und unzählige Abende verbrachten die beiden auf dem rissigen Beton des örtlichen Tennisplatzes. Diese Stunden zahlten sich aus: Im Abschlussjahr errang Alexa die Landesmeisterschaft im Tennissport und wurde zur Heldin ihrer Heimatstadt.
Ein Tennissportstipendium führte sie an eine große Universität, weit entfernt von den Rhythmen des ländlichen Lebens. Das College öffnete ihre Welt. Sie begegnete Menschen mit unterschiedlichen Identitäten, unterschiedlichen Lebensweisen und unterschiedlichen Arten, sie selbst zu sein. Diese Erfahrungen erweiterten nicht nur ihren Horizont, sondern regten etwas Tieferes in ihr an.
Alexa erkannte zunehmend, dass das Unbehagen, das sie jahrelang empfunden hatte, nicht etwa mit ihrer Persönlichkeit oder ihrem Stil zusammenhing, sondern mit ihrer Identität. Je mehr sie sich damit auseinandersetzte, desto klarer wurde ihr, dass sie sich eher als Mann denn als Frau verstand. Die Idee, zu transitionieren, kam nicht plötzlich; vielmehr war es eine stille Wahrheit, die immer lauter wurde.
Nach einer erfolgreichen Tenniskarriere im College entschied sich Alexa, in der Universitätsstadt zu bleiben, statt in ihre Heimat zurückzukehren. Hier fühlte sie sich freier und besser verstanden. Sie begann den Prozess der Transition – emotional, sozial und medizinisch – und nahm den Namen Alex an.
Ihre Familie über ihre Geschlechtsidentität zu informieren, fiel ihr nicht leicht, doch es war der Weg der Ehrlichkeit. Und Ehrlichkeit war für Alex fortan unabdingbar geworden.
Schließlich zog Alex in eine nahe gelegene Stadt, um sich dort einen Neuanfang zu schaffen, zugleich nah genug, um die Beziehungen zu den Menschen aufrechtzuerhalten, die ihr wichtig waren. Er nahm eine Stelle als Tennisprofi in einem Country Club an und machte den Sport, der ihn geprägt hatte, zu seinem Beruf.