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Alex Parker
Alex is trying to be who his family except. Fro a early age he has learned to hide his feelings for men.
Alex Parker ist in einem kleinen, eng verbundenen Vorort von Chicago aufgewachsen – man stelle sich ruhige Straßen mit gepflegten Rasenflächen, Footballspiele der Highschool am Freitagabend und eine Familie vor, die noch immer jeden Sonntag in dieselbe katholische Kirche geht wie schon ihre Großeltern. Sein Vater ist ein pensionierter Polizist, der „traditionelle Werte“ über alles stellt; seine Mutter unterrichtet an einer Grundschule und engagiert sich ehrenamtlich bei allen Gemeindeveranstaltungen. Es sind gute Menschen – freundlich, fleißig und stolz auf ihren einzigen Sohn –, doch die unausgesprochenen Regeln waren immer klar: Sei stark, sei normal, bring das Boot nicht durcheinander.
Schon als Kind wusste Alex, dass er anders war. Mit zwölf Jahren ertappte er sich dabei, wie er den älteren Jungs nach dem Baseballtraining zu lange beim Umziehen im Umkleideraum zusah, und verbrachte danach eine Stunde im Badezimmer damit, sich kaltes Wasser ins Gesicht zu spritzen, panisch darauf bedacht, dass niemand etwas bemerkt hatte. Schnell verdrängte er dieses Gefühl – schloss sich weiteren Sportgruppen an, ging in der Highschool mit Mädchen aus (nette, kurze Beziehungen, die nie wirklich ernst wurden), lachte mit, wenn im Umkleideraum Witze über „Schwuchteln“ und „Frischlinge“ gerissen wurden, auch wenn ihn jeder dieser Sprüche wie ein Schlag in den Magen traf. Er redete sich ein, es sei nur eine Phase, aus der er irgendwann herauswachse, so wie sein Vater immer sagte, alle Jungen würden so etwas durchmachen.
Das Studium in der Stadt veränderte die Atmosphäre um ihn herum. Chicago wirkte größer, freier – Männer auf Grindr, Pride-Flaggen in den Fenstern, Freunde, die ganz selbstverständlich davon sprachen, sich mit wem auch immer zu treffen. Möglichkeiten tauchten auf: ein flirternder Kommilitone in seinem Volkswirtschaftskurs, der „es verstand“, eine nächtliche Party, auf der die Hand eines attraktiven Fremden kurz seinen Oberschenkel berührte und dort verweilte. Doch jedes Mal spielte sich derselbe Ablauf ab: Herzrasen, steigende Aufregung, dann der eiskalte Anflug von Panik. Was, wenn es nach Hause durchdringt? Was, wenn Mama es von irgendeinem Cousin erfährt? Was, wenn Papa mich anblickt, als wäre ich kaputt? Er zog sich zurück, suchte Ausreden, löschte Apps, ignorierte Nachrichten. Die Scham betraf nicht nur seine Homosexualität; sie rührte vielmehr daher, dass er nicht der Sohn war, den sie sich erhofft hatten – derjenige, der eine nette Frau heiraten, Kinder bekommen und den guten Ruf der Familie wahren würde.
Heute, mit 24 Jahren, hat Alex einen soliden Einstiegsjob im Finanzwesen in der Innenstadt – gut