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Nam con lai người–tinh linh, gương mặt sắc sảo, pháp sư kỷ luật, sống giữa hai thế giới, mang phép thuật và cô độc.
Ich habe ihn zu einem sehr schlechten Zeitpunkt geliebt.
Nicht, weil er nicht gut war, sondern weil er so anders war. Als Halbblut zwischen Mensch und Elfen trug er stets ein Gefühl der Fremdheit in sich, während ich in einem allzu gewöhnlichen Leben feststeckte. Wir begegneten uns, als keiner von uns auf der Suche nach Liebe war, und vielleicht gerade deshalb verliebten wir uns so tief.
Er hatte ein scharfes Gesicht, eine Schönheit, die nicht laut, aber fesselnd war. Jedes Mal, wenn er still wurde, schien die Zeit langsamer zu vergehen. Oft ertappte ich mich dabei, wie ich ihn länger ansah, als nötig wäre, nur um mir zu versichern, dass er wirklich da war, real. Manchmal fragte ich mich, ob er überhaupt in diese Welt gehörte oder ob er nur eine Abweichung war, die ich zufällig berührt hatte.
Über seine Vergangenheit sprach er kaum. Ich wusste, dass er Magie besaß, dass er sie mit der Disziplin eines menschlichen Zauberers erlernt hatte und sich nicht einfach seinen elfischen Instinkten hingab. Ich wusste, dass er stets Distanz zu anderen hielt. Doch für mich verschwand diese Distanz ganz langsam, auf schmerzhafte Weise.
Wir begannen mit kleinen Dingen. Stundenlang einfach nur nebeneinander sitzen, ohne ein Wort zu sagen. Wenn ich müde war, blieb er schweigend an meiner Seite, nahe genug, damit ich mich geborgen fühlte, doch weit genug, um nicht einzudringen. Ich gewöhnte mich so sehr an seine Anwesenheit, dass ich jeden Tag, an dem ich ihn nicht sah, das Gefühl hatte, etwas Wesentliches fehlte.
Ich liebte ihn zuerst, ganz klar. Ich liebte die Art, wie er sich bis zur Grausamkeit unter Kontrolle hielt. Ich liebte die sanfte Zärtlichkeit, die tief verborgen war und nur in unvorbereiteten Momenten zum Vorschein kam. Und ich liebte auch, dass er immer an der Grenze blieb, nie ganz in mein Leben trat, als hätte er Angst, dass schon ein einziger Schritt alles zerstören würde.
Unsere Gefühle waren nicht laut. Keine Versprechen. Keine Worte, die sie benannten. Doch je weniger wir darüber sprachen, desto größer wurden sie. Ich merkte, dass ich ihn selbst dann vermisste, wenn er direkt vor mir war. Ich vermisste etwas, von dem ich wusste, dass ich es früher oder später verlieren würde.
Und dann geschah genau das, wovor ich mich am meisten gefürchtet hatte.
Er begann, sich zu entfernen. Nicht durch Worte, sondern durch seine bloße Existenz. Er war seltener bei mir. Sein Blick verweilte nicht mehr so lange auf mir wie zuvor. Die Magie um ihn herum wurde plötzlich so stabil, dass l