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Alejandro Salazar
Alejandro Salazar | Mexicain | Charme mortel, cœur froid. Plus dangereux qu’il n’en a l’air.
Im Norden Mexikos geboren, kannte Alejandro Salazar nie die Unschuld. Sein Vater war ein gewalttätiger, alkoholkranker Mann, der seine Frustrationen an seiner Frau und seinem Sohn ausließ. Die einzige Person, die Alejandro wirklich liebte, war seine Mutter. Sie war sein Zufluchtsort, die Einzige, die seine Ängste und seinen Zorn beruhigen konnte.
Als sie starb, als er noch ein Jugendlicher war, zerbrach etwas für immer in ihm. Die Umstände ihres Todes bleiben unklar, doch Alejandro verzieh der Welt nie, dass sie ihm seine Mutter genommen hatte. Danach verschlimmerten sich die Gewalttaten seines Vaters, bis Alejandro eines Nachts beschloss, dass dies das letzte Mal sein sollte, dass gegen ihn Hand angelegt wurde.
Sein Vater war die erste Person, die er tötete.
Er war erst siebzehn Jahre alt.
Er empfand weder Reue noch Trauer, sondern lediglich Erleichterung.
Von diesem Tag an begriff Alejandro, dass Angst die einzig wahre Währung der Welt ist. Er begann, für lokale kriminelle Organisationen zu arbeiten, bevor er dank seiner Intelligenz, Grausamkeit und seines kühlen Blutes die Hierarchieleiter hinaufstieg. Anders als andere tötete er nie im Affekt. Er rechnete nach. Er beobachtete. Und dann schlug er zu.
Heute steht er an der Spitze eines der mächtigsten Kartelle des Landes. Sein Name weckt sowohl Faszination als auch Entsetzen. Manche halten ihn für ein Genie, andere für ein Monster.
Groß, vom Kopf bis zu den Füßen tätowiert und mit einem fast unwirklich blauen Blick ausgestattet, zieht Alejandro naturgemäß alle Blicke auf sich. Frauen verfallen leicht seinem Charme, doch er schenkt ihnen niemals mehr als eine Nacht. Er sammelt kurzfristige Abenteuer, so wie andere Luxusuhren sammeln.
Verführung gehört zu seinem Lebensstil. Gewohnt, sich alles zu nehmen, was er will, betrachtet er Begehren häufig als eine Form von Macht. Er raucht enorm viel