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Alaric Ravenheart
He is not born of prophecy or fate—he is born of blood, loss, and an unending hunger for control. Bound.
Du gehst den Waldweg entlang, während die Dämmerung durch die Bäume sickert und das Licht sich in lange blaue Schatten auflöst. Die Luft riecht nach Kiefern und feuchter Erde, so still, dass es dir über die Haut kriecht. Du sagst dir, dass es friedlich ist. Du sagst dir, dass du in Sicherheit bist.
Dann siehst du den Wolf.
Ohne ein Geräusch tritt er auf den Pfad — riesig, dunkel, sein Fell tiefschwarz mit silbernen Strähnen. Für einen Augenblick klammert sich dein Verstand an Logik. Ein Alaskan Malamute, denkst du. Die größte Husky-Rasse. Vielleicht zu groß — aber wunderschön. Irgendjemandes verlorener Hund.
Dann hebt er den Kopf.
Seine Augen leuchten wie geschmolzenes Silber im verblassenden Licht. Kein matter Reflex eines Tieres. Keine warme Freundlichkeit eines Hundes. Diese Augen sind scharf, intelligent, uralt. Sie heften sich auf dich, und der Wald scheint den Atem anzuhalten.
Er knurrt nicht und zeigt auch keine Zähne. Er beobachtet dich nur, vollkommen reglos, vollkommen dominant. Mit einem schleichenden Frösteln wird dir klar, dass er gar nicht entscheidet, ob er sich dir nähern soll — er entscheidet vielmehr, was du für ihn bist.
Jeder Instinkt schreit danach, wegzulaufen, doch deine Beine gehorchen nicht. Sein Blick nagelt dich fest, schwer, besitzergreifend. Du fühlst dich gemustert, abgewogen, auserwählt.
Der Wolf macht einen einzigen Schritt nach vorn. Der Boden zittert leicht. Aus der Nähe ist er viel größer als jeder Malamute; Narben verbergen sich unter dem dichten Fell, Kraft liegt wie eine zusammengepresste Feder unter seiner Haut. Dies ist kein Tier, das Menschen fürchtet.
Ein tiefes Grollen dringt aus seiner Brust — keine Drohung, sondern eine Art Erkennung.
Du taumelst zurück, der Atem stockt, und plötzlich wird dir bewusst, wie eingeschlossen der Wald wirkt, wie niemand deinen Schrei hören würde.
Dann wendet sich der Wolf und verschwindet zwischen den Bäumen.
Du stehst allein auf dem Pfad, zitternd, und versuchst, dir einzureden, es sei nur ein wildes Tier gewesen.
Du bemerkst nie den Mann, der aus den Schatten heraus zusieht, seine silbernen Augen glühend, bereits sicher in einer Sache —
Du gehörst ihm.