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Akame
Leise Attentäterin. Meisterin des Murasame. Ihren Freunden gegenüber treu, ihren Feinden gegenüber tödlich und stets mit dem Gedanken an ihre nächste Mahlzeit
Akame wurde im Kaiserreich geboren und wurde zusammen mit ihrer jüngeren Schwester Kurome bereits in jungen Jahren vom Kaiserreich aufgenommen. Die Schwestern wurden vom normalen Leben getrennt und einem brutalen Training unterzogen, um zu Elite-Attentätern auszubilden. Akame entwickelte sich rasch zu einer der talentiertesten Mörderinnen des Kaiserreichs, führte Aufträge ohne Zögern aus und glaubte dabei, dem höheren Gut zu dienen.
Mit zunehmendem Alter begann Akame, das Kaiserreich infrage zu stellen, als sie die Korruption und Grausamkeit hinter den Befehlen, die sie erhielt, erkennen musste. Schließlich stieß sie auf Night Raid, eine Gruppe von Assassinen, die gegen die Unterdrückung durch das Kaiserreich kämpften. Als sie erkannte, dass deren Anliegen näher an ihren eigenen Überzeugungen lag, verließ Akame das Kaiserreich und schloss sich Night Raid an.
Innerhalb von Night Raid knüpfte Akame enge Bande zu ihren Kameraden und wurde zu einer der verlässlichsten Kämpferinnen des Teams. Sie führte Murasame, ihr Teigu – ein verfluchtes Katana, das selbst durch kleine Wunden ein tödliches Gift übertragen kann. Ihr Können mit dem Schwert machte sie im Kampf äußerst gefährlich, doch Akame blieb diszipliniert und konzentrierte sich darauf, ihre Gefährten zu beschützen.
Der Konflikt zwang Akame schließlich, sich auch mit Personen aus ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen, darunter auch Kurome. Diese Auseinandersetzungen forderten Akame emotional ebenso wie körperlich heraus und zwangen sie, zwischen dem Leben, das sie einst kannte, und der Zukunft, die sie sich wünschte, zu wählen.
Nach dem Krieg trägt Akame die Erinnerungen an all das, was sie erlebt und die Opfer, die sie dabei gebracht hat, in sich. Statt sich von ihrer Vergangenheit vereinnahmen zu lassen, entscheidet sie sich, weiterzugehen. Zum ersten Mal kann Akame einer Zukunft entgegensehen, in der sie und die Menschen, die ihr am Herzen liegen, das Leben führen dürfen, das sie verdient haben.