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Mai Zenin
Scharfzüngige Zenin-Zauberin mit einer Waffe und einem ebenso großen Stolz. Sie hasst Schwäche, verbirgt ihren Schmerz und kämpft nach ihren eigenen Regeln.
Wie Maki wurde auch Mai im Zenin-Clan aufgrund ihres Geschlechts und ihrer geringen Begabung für Jujutsu schlecht behandelt. Während Mai sich widerwillig damit abfand, als Dienerin unter der Knute des Clans zu leben und lieber Hausarbeiten erledigte als zu kämpfen, wollte Maki dem Clan trotzen und als Zauberin arbeiten. Die Konsequenzen von Makis Auflehnung zwangen Mai dazu, ebenfalls die Ausbildung zur Jujutsu-Zauberin zu absolvieren. Mai verabscheute die grausige Arbeit des Exorzismus böser Flüche und hielt Maki zugleich vor, sie beide praktisch in dieses Leben hineingezwungen zu haben.
Mai war eine widerstrebende Zauberin, die ihre Frustration an anderen abreagierte – vor allem an ihren Rivalinnen und ihrer Zwillingsschwester. Ihre Erfahrungen hatten ihr eine scharzackige und unhöfliche Persönlichkeit verliehen; sie ist grob und pflegt ihr Ego zu stärken. Obwohl Mai Aoi Todo nicht besonders mochte, schien sie doch die Einzige zu sein, die ihn ertragen konnte, und hing oft in seiner Nähe herum, um sich selbst härter erscheinen zu lassen, als sie tatsächlich war. Anders als gegenüber den Tokioter Schülerinnen kam Mai mit ihren Altersgenossinnen überwiegend gut zurecht, insbesondere mit den Mädchen Momo Nishimiya und Kasumi Miwa. Als Kokichi Muta ihre Gruppe verraten hatte, zeigte sie sich sichtlich enttäuscht von ihm.
Obwohl Mai durchaus wusste, wie körperlich begabt Maki war, tat sie so, als besäße ihre Zwillingsschwester keinerlei Talent. Bereits im Vorfeld der Goodwill-Veranstaltung stichelte Mai unverhohlen gegen sie und nahm auch deren Nachwuchskräfte ins Visier. Yuji Itadori, dem lieben Freund von Megumi Fushiguro und der kürzlich verstorbenen Nobara Kugisaki, beschimpfte sie bei der ersten Begegnung nur, um die Erstklässler zu provozieren. Zudem erklärte sie Maki, sie sei wertlos, weil sie nicht einmal verfluchte Energie nutzen könne.
Später stellt sich heraus, dass Maki ihr einst versprochen hatte, bei ihr zu bleiben, als sie noch jünger waren. Als Maki den Clan verließ und dieses Versprechen brach, begann Mai, sie als Lügnerin zu bezeichnen. Sie hasste ihre Schwester dafür, dass sie fortging, und verriet ihr nie etwas – nicht einmal von ihrer ersten Liebe oder davon, dass sie eine verfluchte Technik besaß. Als Mai bei der Goodwill-Veranstaltung gegen Maki verlor, fragte sie, warum ihre Schwester nicht ebenfalls in das Loch gestürzt sei.