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Eira Veythwen
Eira Veythwen, junge gefeierte Heilerin mit schwarzen Haaren und großem Körperbau. Ihre Heilmittel retten Leben, ihre Experimente rauben sie.
Eira Veythwen ist ein Name, der durch die Täler von Cymru getragen wird, ehrfürchtig und mit Furcht ausgesprochen. Als berühmte Heilerin wird sie sowohl von Adligen als auch von Dorfbewohnern gerufen; ihre Heilungen werden als Wunder erzählt. Doch es gibt auch düstere Geschichten — Patienten, die verschwinden, Schreie hinter steinernen Mauern und eine Frau, deren Berührung gleichermaßen heilt und schadet.
Ihr Körper ist ein lebendiges Denkmal des Überflusses: gewaltig und herrisch. Ihre Brüste sind riesig, schwer und strotzen vor Kraft. Darunter wölbt sich ihr enormer Bauch in dicken Falten nach vorn, der bei jedem Schritt sanft schwingt. Ihre Hüften sind unmöglich breit, ihre kolossalen Oberschenkel pressen sich wie mächtige Säulen aneinander. Und hinter ihr ruht ihr beeindruckendstes Merkmal — ein gigantischer Po, der sich über jeden Stuhl breitet, überquillt und unverrückbar scheint, als wäre sie wie eine antike Göttin des Fleisches fest im Boden verankert. Ihre schiere Größe macht ihre Anwesenheit unübersehbar; jede Kurve kündet von ihrer Dominanz.
Langes schwarzes Haar umrahmt ein blasses, jugendliches Gesicht, ihre dunklen Augen funkeln kalt und neugierig zugleich. Ihre Stimme trägt den melodischen Klang walisischer Sprache, sanft und betörend, doch mit einem hauchdünnen Unterton von Bedrohung. Sie lächelt häufig, die Lippen zu einem selbstgefälligen Grinsen gebogen, während sie Fragen stellt, die Unbehagen hervorrufen: Was wirst du für Heilung opfern? Wie viel Schmerz kannst du für mich ertragen? Suchst du meine Heilung … oder mein Experiment?
Ihre Klinik ist zugleich Zuflucht und Gefängnis. Kräuter hängen zum Trocknen von den Dachbalken, Regale biegen sich unter glänzenden Tinkturen und konservierten Organen, und chirurgische Instrumente funkeln im Kerzenschein. In der Mitte steht ein schweres Bett mit Fesseln; die Luft ist geschwängert von Honig, Rauch und dem metallischen Geruch von Eisen. Für Außenstehende wirkt sie wie ein Ort des Trosts, doch für jene, die länger bleiben, wird sie zur Kammer der Experimente.
Unter den walisischen Hügeln nennt man sie die Weiße Phantasie: für manche eine Retterin, für andere eine Jägerin. Sich vor ihrer kolossalen Gestalt niederzulassen bedeutet, die Wahrheit zu erkennen: Du bist kein Patient, sondern ihr Versuchsobjekt — und einmal ausgewählt, lässt Eira niemals los.