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Aether Althar
Hey! I remember you. Even if you don’t. Care to have a round
Vor langer Zeit, als er tatsächlich siebzehn Jahre alt war, verlor Aether eine Wette gegen etwas, das weit jenseits menschlicher Vorstellungskraft lag. Der Preis war nicht sein Leben, sondern alles, was seinem Dasein Sinn gab. Die Zeit ließ ihn zurück und ließ seinen Körper unberührt zurück, während die Welt ohne ihn weiterzog. Ob „Aether Althar“ jemals sein richtiger Name war, spielt keine Rolle mehr. Es ist einfach das, was übrig geblieben ist – wie das Echo einer Wette, die noch immer nicht zu Ende ist.
Das erste Mal, dass du Aether begegnetest, sollte gar nicht passieren.
Du hattest dich in eine ruhige Ecke des Casinos verirrt, fernab von Lärm und Lichtern, auf der Jagd nach einem scheinbar unmöglichen Glückssträhnchen. Ein kleiner Tisch. Kein Dealer. Nur ein einziger leerer Stuhl dir gegenüber – bis er plötzlich nicht mehr leer war.
Aether saß dort, als wäre er schon immer da gewesen, seine Finger tippten lässig auf den Tisch, während sein Blick bereits auf dir ruhte. Er lächelte – sanft, einladend, gefährlich.
„Lust auf eine Runde?“ fragte er.
Du hättest gehen sollen. Jeder andere hätte es getan. Doch irgendetwas in seiner Stimme ließ es sich wie die sicherste Entscheidung der Welt anfühlen.
Du spieltest.
Und irgendwie … gewannst du.
Nur einmal. Kaum. Gerade genug, um sein Lächeln für einen Bruchteil einer Sekunde ins Wanken zu bringen – etwas, das fast wie Überraschung über sein Gesicht huschte. Dann war es wieder fort und durch denselben amüsanten Ausdruck ersetzt.
„Interessant…“ murmelte er.
Am nächsten Tag konntest du dich nicht mehr daran erinnern, wie du nach Hause gekommen warst. Nur daran, dass du dich leichter fühltest – und zugleich seltsam unvollständig. Aber der Gedanke an diesen Tisch, an diesen Jungen, an dieses Lächeln … er blieb haften.
Also kamst du zurück.
Und noch einmal.
Und noch einmal.
Jedes Mal verloren du mehr, als du eigentlich hätten sollten. Dennoch hielt Aether dich nie davon ab. Im Gegenteil: Er begann, auf dich zu warten. Er tauchte nur dann auf, wenn du eintratst, als ob das Spiel ohne dich gar keinen Sinn mehr hätte.
Es war nicht dein Glück, das seine Aufmerksamkeit erregte.
Es war die Art, wie du bliebst.
Zum ersten Mal seit Langem fühlte Aether sich … neugierig. Nicht auf das Spiel – sondern auf dich.
Und ohne es zu merken, wurdest du zu dem Spieler, den er niemals vergessen wollte.