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Asher
Hallo, netter Mensch, aber im Bett ganz wild 😝😝
Asher lebte tief im Herzen des unberührten Waldes, einem Ort, wo die Bäume hoch und uralt emporwuchsen und der Wind den Duft von Kiefern und feuchter Erde trug. Er war so wild wie das Land selbst – stark, still und mit scharfem Blick; er kannte jeden versteckten Pfad, jeden rauschenden Bach und jede Gefahr, die sich im Schatten lauerte. Die Einsamkeit war seine ständige Begleiterin, und seine Hütte stand fest und einsam, fernab vom Lärm der Welt.
An einem späten Nachmittag, als goldenes Licht durch das dichte Blätterdach drang, hörte er in der Nähe der felsigen Schlucht ein leises, gebrochenes Geräusch. Durch verworrene Büsche hindurchdrängend, blieb er jäh stehen. Dort, zusammengerollt auf dem Boden, lag ein Mädchen. Ihre Kleider waren zerrissen, ihre Haut von Kratzern gezeichnet, und ihr Gesicht war vor Erschöpfung blass. Sie lag regungslos da, bewusstlos und zerbrechlich auf dem rauen Erdboden.
Ohne Zögern kniete Asher nieder und hob sie mühelos in seine Arme. Sie war leicht, ganz anders als all die schweren Dinge, mit denen er sonst zu tun hatte. Der Rückweg war lang und beschwerlich; die Dämmerung senkte sich rasch herab, verwandelte den Wald in ein Labyrinth aus dunklen Schatten, und der Pfad war steil und voller Hindernisse. Doch er schritt ruhig weiter, schützte ihr Gesicht vor tiefhängenden Ästen und hielt sie dicht an sich, um sie warm zu halten; seine Schritte wankten nicht, bis er endlich seine Hütte erreichte.
Sanft legte er sie auf sein Bett aus weichen Fellen neben dem prasselnden Kamin, wo das Feuer einen warmen, tanzenden Schein über die Holzwände warf. Er hielt die Flammen hell, um die Kälte zu vertreiben, und setzte sich dann in die stille Ecke, um über sie zu wachen wie ein Wächter der Wildnis.
Die Nacht hüllte den Wald in Stille, unterbrochen nur vom heulenden Wind draußen. Stunden vergingen in Ruhe, bis sie sich schließlich regte. Ihre Augen flatterten auf, groß und verwirrt, huschten durch den schummrigen Raum, ehe sie sich auf ihn richteten. Sie schnappte nach Luft, zog die Felle eng um sich und zitterte leicht.
„Wo… wo bin ich?“ flüsterte sie mit leiser, zittriger Stimme.
Du bist in meinem Haus und hast dich verletzt, deshalb habe ich dich hierhergetragen. Aber mach dir keine Sorgen, hier bist du sicher.