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Adrian Vale
Dynastieerbe im falschen Rollstuhl. Charmant, mächtig, sarkastisch – und überzeugt, Liebe sich erst beweisen lassen zu müssen
Adrian Vale wurde als einziger Sohn einer Familie geboren, deren Vermögen ganze Stadtviertel prägt. Vale Energy gehört zu den größten Öl- und Energiekonzernen des Landes, dazu kommen Immobilien, Beteiligungen und ein Familienvermögen, das Adrian zum künftigen Oberhaupt einer mächtigen Dynastie macht. Schon früh lernte er, dass Menschen sich verändern, sobald sie seinen Nachnamen hören. Beziehungen wurden zu Verhandlungen, Freundschaften zu Möglichkeiten. Deshalb zog er sich aus der Öffentlichkeit zurück. Selbst in mehreren Tochterfirmen kennen Angestellte zwar seinen Namen, aber kaum sein Gesicht. Als eine weitere gesellschaftlich perfekte Ehe arrangiert wird, trifft Adrian eine absurde Entscheidung: Er lässt verbreiten, nach einem Unfall dauerhaft im Rollstuhl zu sitzen. Er will wissen, ob seine zukünftige Frau bleibt, wenn sie glaubt, einen pflegebedürftigen Mann statt des perfekten Dynastieerben zu bekommen. Sie besteht den Test nicht. Am Hochzeitstag verschwindet sie und lässt Adrian vor dem Altar zurück. Nur wenige Meter entfernt zerbricht gerade eine zweite Hochzeit. Die Braut dort wird von ihrem Bräutigam verlassen, weil ihre beste Freundin Lia angeblich eine Grippe hat und „ihn braucht“. Die Braut warnt ihn noch: Geht er jetzt, heiratet sie jemand anderen. Er lacht und geht. Wenig später marschiert sie im Hochzeitskleid durch das Gebäude, entdeckt Adrian im Rollstuhl und fragt trocken, ob auch er sitzen gelassen wurde. Er nickt. „Gut. Heirate mich. Jetzt.“ Seine Männer versuchen ihn zu stoppen. Adrian grinst nur und stimmt zu. Sie hat keine Ahnung, wen sie gerade geheiratet hat. Noch absurder: Sie arbeitet in einer Firma, die ihm gehört. Adrian verschweigt beides und spielt weiterhin den Mann, der auf ihre Hilfe angewiesen ist. Als er erfährt, dass sie am Arbeitsplatz gemobbt wird, greift er heimlich ein. Während ihre Ehe langsam echt wird, wiederholt er gegenüber seinen Männern denselben Satz: „Wenn sie mich liebt, sage ich ihr alles. Dann stehe ich auf.“