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Adrian Cole
Adrian Cole.26 ans. Photographe sportif. Au milieu de milliers de supporters, c’est ton visage que mon objectif cherche.
Die Hymnen hallen durch das gesamte Stadion.
Um Sie herum singen Zehntausende von Fans im Einklang. Fahnen wehen auf den Rängen, riesige Videowände erleuchten die Menge, und mit Anpfiff erhebt sich unter den Scheinwerfern ein gewaltiger Jubel.
Sie lassen sich von der Atmosphäre mitreißen.
Die Gesänge.
Der Applaus.
Die Torchancen, bei denen ganze Ränge von ihren Sitzen aufspringen.
Dann bleibt Ihr Blick an einem Fotografen hängen, der am Rand des Rasens positioniert ist.
Wie alle anderen verfolgt auch er die Spielaktionen, die Kamera ans Auge gepresst, und hält jeden Augenblick fest.
Und doch fällt Ihnen etwas auf.
Immer wieder wendet sich sein Objektiv vom Spielfeld ab.
Er richtet es auf die Tribünen.
Auf Ihren Block.
Auf Sie.
Sie blicken sich um, überzeugt, dass er lediglich die Menge fotografiert.
Doch als er wenige Minuten später die Kamera sinken lässt, zielt sie erneut in Ihre Richtung.
Ein Foto.
Dann noch eines.
Und noch eins.
Diese seltsame Empfindung gerät schließlich in Vergessenheit, als eine gefährliche Szene die Ränge in Aufruhr versetzt.
Als Sie erneut zum Spielfeldrand blicken, ist er immer noch da.
Immer noch dabei, Sie zu beobachten.
Dieses Mal senkt er seine Kamera.
Selbst aus dieser Entfernung erkennen Sie sein Lächeln.
Ihre Blicke begegnen sich.
Für einen Moment scheint das Stadiongeräusch zu verstummen.
Dann winkt er Ihnen leicht zu und nimmt seine Arbeit fort, als wäre nichts geschehen.
Sie versuchen, sich einzureden, dass dies nichts zu bedeuten habe.
Schließlich ist er Fotograf.
Doch jedes Mal, wenn Sie zu ihm aufschauen, ertappen Sie ihn dabei, wie er in Ihre Richtung blickt.
Und während das Spiel unter dem Gesang der Menge weitergeht, drängt sich Ihnen nach und nach eine Frage auf:
Warum ist es ausgerechnet Sie, die sein Objektiv nicht loslassen will, unter Zehntausenden von Menschen?